Donnerstag, 22. Mai 2008

„Berliner Unternehmen zeichnen sich aus“

Wirtschaft und Ehrenamt – ein Wettbewerb und eine Auszeichnung

Bereits zum vierten Mal werden IHK und Handwerkskammer die „Franz-von-Mendelssohn-Medaille“ verleihen. An wen – das bleibt natürlich noch ein Geheimnis und entscheidet sich nach Auslosung des ausgeschriebenen Wettbewerbs, der unter dem Motto steht: „Unternehmen bewegen Berlin“.

An dem Wettbewerb können und sollen sich Berliner Unternehmen beteiligen, die wirtschaftlich erfolgreich sind und das ehrenamtliche Engagement ebenso erfolgreich in ihre Unternehmenskultur einbeziehen.

Sie gehören zu einem solchen Unternehmen oder kennen eines, dem unbedingt eine Ehrung gebührt? Dann machen Sie mit und informieren sich unter:

http://www.berlin.ihk24.de/servicemarken/presse/presseinfo/pressemeldungen/Mendelssohn_Preis.jsp

Die „Berliner Morgenpost“ begleitet das Wettbewerbsverfahren und wird regelmäßig dazu berichten.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Altersdiskriminierung im Ehrenamt

Zum Thema Ehrenamt und Alter bin ich auf die Seite des Büros gegen Altersdiskriminierung gekommen.

Hier im Land gibt es ein Gesetz gegen Diskriminierung (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, abgekürzt AGG), das aber lediglich vor Altersdiskriminierung im Arbeits- und Berufsleben, beim Abschluss von privaten Versicherungen und bei Massengeschäften schützt. Daraus resultiert, dass im Bereich EHRENAMT ANDERE darüber entscheiden, ob Ehrenamtliche das „richtige“ oder „falsche“ Alter haben.

Auf dieser Seite werden Betroffene dazu eingeladen ihrem Ärger Luft zu machen, in dem Sie die Öffentlichkeit darüber informieren. Nicht nur im Bereich des Ehrenamtes – auch in anderen Bereichen wie Gesundheit, Finanzen, Image und noch weitere.

Die Fallbeispiele sind wirklich interessant und informieren u.a. darüber, wie Sie auf keinen Fall mit Ehrenamtlichen umgehen sollten. Da aus der Sicht der Betroffenen geschrieben wird hat es meiner Meinung nach noch mal eine andere Wirkung.

Beispiele:
- Ehrenamtliches Vorelsen nur bis 50...
- Telefonseelsorge: Altersbegrenzung im Ehrenamt...
- Wer über 50 ist wird nicht mehr eingeladen...



Also einfach mal reinschauen und Sie werden sich wundern, wie Menschen, vor allem die über 50 jährigen diskriminiert werden. Heutzutage nur schwer nachvollziehbar, nach dem doch bekannt ist, welch gesellschaftlicher Schatz diese Personengruppe darstellt, mal davon abgesehen, was eine solche Diskriminierung für Menschen bedeutet.

Altersdiskriminierung im Ehrenamt

Hier im Land gibt es ein Gesetz gegen Diskriminierung (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, abgekürzt AGG), das aber lediglich vor Altersdiskriminierung im Arbeits- und Berufsleben, beim Abschluss von privaten Versicherungen und bei Massengeschäften schützt. Daraus resultiert, dass im Bereich EHRENAMT ANDERE darüber entscheiden, ob Ehrenamtliche das „richtige“ oder „falsche“ Alter haben.
Auf dieser Seite werden Betroffene dazu eingeladen ihrem Ärger Luft zu machen, in dem Sie die Öffentlichkeit darüber informieren. Nicht nur im Bereich des Ehrenamtes – auch in anderen Bereichen wie Gesundheit, Finanzen, Image und noch weitere.
Die Fallbeispiele sind wirklich interessant und informieren darüber, wie Sie auf keinen Fall mit Ehrenamtlichen umgehen sollten. Da aus der Sicht der Betroffenen geschrieben wird hat es meiner Meinung nach noch mal eine andere Wirkung.
Also einfach mal reinschauen und Sie werden sich wundern, wie Menschen, vor allem die über 50 jährigen diskriminiert werden. Heutzutage nur schwer nachvollziehbar, nach dem doch bekannt ist, welch gesellschaftlicher Schatz diese Personengruppe darstellt, mal davon abgesehen, was eine solche Diskriminierung für Menschen bedeutet.

Freitag, 9. Mai 2008

Jugendarbeit bei unseren südlichen Nachbarn

Beim Stöbern im Netz sind wir auf den Südtiroler Jugendring (SJR) gestoßen.http://www.jugendring.it/de/Er ist eine Arbeits- und Aktionsgemeinschaft der Kinder- und Jugendorganisationen Südtirols und setzt sich für die Interessen dieser Verbände ein und wirkt als Sprachrohr für die Kinder und Jugendlichen des Landes Südtirol. Diese Aufgabe leistet der SJR durch gemeinsame Aktionen, durch gesellschaftspolitische Initiativen und durch Dienstleistungen.Der Südtiroler Jugendring bietet Information und Beratung, gibt Hilfestellungen, arbeitet bei Projekten mit, ermöglicht internationale Kontakte und führt Aktionen und Initiativen durch.- Die Betätigungsfelder liegen in den Bereichen:- Beratung und Vernetzung,- Ehrenamt- Internationale Jugendarbeit- Jugendpolitik- Jugendtelefon "Young+Direct".Unter der Rubrik Ehrenamt haben wir eine Vielzahl von Maßnahme und Aktionen gefunden, die für Interessierte einen guten Überblick bieten, wenn sie Jugendliche fürs Ehrenamt gewinnen möchten.Im Tiroler „jungendringservice“ sind mehr als 5000 junge Leute ehrenamtlich engagiert, die es als Ihre Aufgabe ansehen Kinder und Jugendliche zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung anzuregen. Es soll unter anderem darum gehen Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, Gemeinschaft zu erleben, mit Feingefühl den Umgang mit den (verschiedenen) Generationen zu lernen und die Fähigkeit Frusterlebnisse auszuhalten.Besonders gut gefallen hat uns die inzwischen vereinheitlichte „Basisausbildung“ für ehrenamtlich tätige Jugendliche, die auch mit einem Zertifikat bescheinigt wird. http://www.jugendring.it/de/service/basisausbildung.phpDas Konzept für diese Ausbildung wurde von den Verbänden des SJR gemeinsam erstellt. Es beinhaltet den Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen Führungs- und Teamarbeit, Gruppenleitung, Konfliktmanagement, Kritikfähigkeit, Öffentlichkeitsarbeit.Aufbauend auf die Basisausbildung bietet jeder Verband für seine ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auch eine verbandsspezifische Fortbildunge an.Weitere Anregungen finden sich unter:
„Wir fürs Ehrenamt“ http://www.jugendring.it/de/service/card.php und wie auch schon bei vielen anderen Organisationen bzw. Kommunen gibt es auch hier eine sog. „Ehrenamtskarte“ unter „Rabatt fürs Ehrenamt 2008“ http://www.jugendring.it/files/Vorstellung-Aufkleberaktion-2008.pdf

Dienstag, 29. April 2008

100 Mal Ehrenamtsblog

Als wir am 5. Julie 2006 unseren ersten Beitrag im Ehrenamtsblog geschrieben haben, hätten wir nicht gedacht, das wir das erreichen. Aber diese Woche ist es geschehen:

Dies ist der Eintrag mit der

Nummer 100

in den Ehrenamtsblog!

Deswegen heute ein paar Infos in eigener Sache. Denn inzwischen ist viel geschehen. Die Pariätische Akademie betreibt seit Ende 2006 unter der Adresse

www.ehrenamt-berlin.de

eine Internetseite, auf der man in Berlin nachschauen kann, wo Ehrenamtliche gesucht werden.

Hier ist eine kleine virtuelle Welt des Ehrenamts entstanden, auf der auch ein Link zum Ehrenamtsblog führt. Daneben stehen zwei weitere Werkzeuge zur Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit zur Verfügung:


1. Die Ehrenamtsbibiothek

Hier stehen über 150 PDF-Files mit Informationen zum Ehrenamt zur Verfügung. Man findet Arbeitshilfen, Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte zum kostenlosen herunterladen.

http://www.ehrenamt-berlin.de/index.cfm?
dateiname=ehrenamt_literatur_start.cfm



2. Die Ehrenamtsvideothek

Seit Februar 2008 werden in ihr Kurzfilme zum Ehrenamt gesammelt. Einiges ist toll, einiges lustig manches ist seltsam. Aber in jedem Fall ist es unterhaltsam und zeigt wie man das Medium Film zur Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit einsetzten kann.

http://www.ehrenamt-video.de/

Das ist der Teil, der fertig ist. Doch hoffentlich bald wird weiteres dazu kommen. Vier Projekte sind zur Zeit in der Bearbeitung:

1. Eine Vermittlungsplattform auf der Bürgerinnen und Bürger ihre Fähigkeiten zur ehrenamtlichen Arbeit selber anbieten können.

2. Eine Plattform zum kommunizieren, austauschen und kontakten für Ehrenamtliche, Menschen in Selbsthilfegruppen und Hauptamtliche im Bereich gemeinütziger Organisationen.

3. Ein Werkzeug, mit dem ehrenamtlich Tätige die Organisationen, in denen Sie tätig sind, bewerten können.

4. Ein Info-Blog Netzwerk im Bereich der Selbsthilfe

Manches von diesen Projekten ist schon weit fortgeschritten und relativ konkret, anderes existiert nur als vage Idee. Egal wie, wir wären für Anregungen dankbar. Wem zu diesen Vorschlägen etwas einfällt oder wer weitere Vorschläge hat, der benutze bitte die Kommentarfunktion dieses Blogs und schreibe uns, wir freuen uns über jeden Beitrag.

Und jetzt wir gefeiert!!!!


Freitag, 25. April 2008

Ehrenamtscart in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es eine Ehrenamtscart mit der verdiente Ehrenamtliche Vergünstigungen im Land Niedersachen in folgenden Bereichen bekommen können:

Kultur und Freizeit

Bildung

Sport

Tourismus

Verkehr

Verschiedenes


Am 25.April 2008 standen insgesamt 132 Vergünstigungen in 20 Städten zur Verfügung. Wer sich genau informiren will, kann unter folgendem Link nachschauen:

http://www.freiwilligenserver.de/index.cfm?uuid=
5F2F785E50414D818824E58C85ECB7
D0&feldr=EhrenamtsKarte




Die niedersächsische Ehrenamtskarte hat das Format einer EC-Scheckkarte. Einrichtungen, die sich an der Aktion beteiligen und Vergünstigungen für Ehrenamtliche anbieten, kann man an einem Aufkleber im Eingangsbereich erkennen. Die Ehrenamtscard sieht wie folgt aus:












Wer die Ehrenamtscard im Kreis Oldenburg beantragen will, findet unter folgendem Link einen Antrag:


http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=817

Man muß schon sagen:

Eine tolle Idee und professionell ausgeführt!

Klasse!!!

Donnerstag, 17. April 2008

Ehrenamtspreis der Stadt Köln

Unter dem Motto „KölnEngagiert 2008" schreibt die Stadt Köln einen Ehrenamtspreis aus.
Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt von 6.000 Euro vergeben.
Zu finden sind die genauen Konditionen unter der Internetadresse:

www.stadt-koeln.de/stadtinitiativ/ehrenamt/
ehrenamtspreis/artikel/11649/index.html


Einen Bewerbungsbogen kann sich jeder Interessierte bequem herunterladen und ausgefüllt bis zum 20. April 2008 an die angegebene Adresse

Stadt Köln
Kommunalstelle FABE (Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements)
Rathaus, Spanischer Bau
50667 Köln

Oder per Fax an die folgende Nummer:
0221 / 221-26581

senden.

Wer lieber telefonieren möchte oder noch Fragen hat, kann sich unter der kostenlosen Telefonnummer: 0800 / 5635611 informieren.

Eine Jury wird in einer Sitzung am 19. Mai 2008 die Preisträgerinnen und Preisträger auswählen.

Die Seite ist sehr übersichtlich gestaltet, alle wichtigen Informationen sind schnell zu finden und der Aufbau macht es dem Benutzer leicht sich zu orientieren. Ein gelungene Beispiel.
Nur das Plakat, mit dem geworben wird, macht es etwas schwer den Bezug zum Ehrenamtspreis herzustellen. Es zeigt einen Mann, der als Preisträger 2008 vorgestellt wird, ohne weitere Information dazu.