Freitag, 30. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!!!

Liebe Leserinnen und Leser des Ehrenamts Blogs,

euch allen frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!!!

Jetzt haben wir schon 275 mal in diesem Blog übers Ehrenamt im Internet berichtet. Dieses Jahr zu Weihnachten wollen wir euch ein kleines witziges Geschenk machen, das viel über die Kraft und Möglichkeiten des Internets zeigt, auch wenn es direkt nichts mit dem Ehrenamt zu tun hat.

Also

Weihnachten Digital 2011





Euch allen eine erholsame Zeit zwischen den Jahren und wir freuen uns darauf, Euch im nächsten Jahr wieder auf unserem Blog zu Gast zu haben.

Michaela Hamburger und Michel Elberfeld

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Wir unternehmen etwas


Die Weihnachtszeit ist Engagement- und Spendenzeit. In allen Zeitungen, Fernsehen Radio wird das Thema in dieser Zeit präsenter denn je. Alle haben das Bedürfnis zum Jahresende nochmal etwas Gutes zu tun, etwas zu spenden, etwas zu geben.

Auch Unternehmen sind in dieser Zeit besonders bemüht, sich einzubringen und tun das auf verschiedenste Weise.
Es gibt Wunschbaumaktionen, bei denen Weihnachtsbäume mit Wünschen von Kindern bestückt sind, die womöglich zu hause nicht beschenkt werden können. Wunschbäume gibt es (fast) überall. Hotels ermuntern ihre Gäste und Besucher zum Beschenken, anderenorts sind es die Bürgerinnen und Bürger eines Ortes, wie im niedersächsischen Hude. Hier hilft die Bürgerstiftung Hude beim Weiterverschenken. Näheres dazu unter www.buergerstiftung-hude.de.

Es ist aber auch außerhalb der Advents- und Weihnachtszeit ein zunehmendes Unternehmensengagement zu beobachten. Die Caritas hat davon bereits profitiert und in den vergangenen zwei Jahren bereits mit 30 Unternehmen insgesamt 58 Soziale Tage organisiert und durchgeführt. 350 Unternehmensmitarbeiter waren in sämtlichen sozialen Bereichen im Einsatz. Um dieses Engagement zu würdigen, es sichtbar zu machen und sich zu bedanken, wurde jüngst der Caritas-Unternehmenspreis „sozial engagiert“ initiiert. Auf diese Weise wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit gestärkt und die Unternehmen gewinnen einen Werbefaktor für sich hinzu. Mehr dazu hier http://www.caritas-spenden-berlin.de/69085.asp

Auf  den Aufwärtstrend des unternehmerischen Engagements hat auch das Berliner Engagementportal www.berlin.de/buergeraktiv reagiert. Hier gibt es sowohl für Unternehmen als auch für soziale Organisationen die Möglichkeit, Angebot und Nachfrage per Datenbank unter http://www.berlin.de/buergeraktiv/engagement/unternehmen/ zu veröffentlichen.

Den Unternehmen und ihrem Engagementwillen steht also auch in 2012 nichts mehr im Wege!

Freitag, 9. Dezember 2011

Sinn und Sehnsucht

Die Engagierten in Europa – eine Reportagereise

 

Auch das europäische Freiwilligenjahr 2011 geht seinem Ende zu.

Es gibt ein informatives und spannendes Reportage-Heft über die Freiwilligenarbeit in Europa.

Der Städtetag Baden­Württemberg hat dieses Reportagenprojekt namens „Sinn und

Sehnsucht – die Engagierten in Europa“ vorgelegt. Die Spurensuche

führte in unterschiedliche Realitäten von Bürgerengagement und

Freiwilligenarbeit, ermöglichte Einblicke, wie sich Stadtgesellschaft

für und mit Bürgerinnen und Bürger in einem Europa entwickelt, das aktuell finanzpolitisch zunehmend auseinander zu driften droht.

Und es zeigt Parallelen auf, wo in der generationenübergreifenden

Freiwilligenarbeit länderübergreifend ein verbindendes Moment

zu finden ist.

Ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Fachkräften des

Bürgerschaftlichen Engagements und Autoren sowie Fotografen

der Weinstädter Reportageagentur Zeitenspiegel, hat in den

vergangenen Monaten in verschiedenen europäischen Ländern

Projekte zum Thema Bürgerengagement und Freiwilligenarbeit

recherchiert und dokumentiert.

Hier ist das Heft als PDF zu finden:

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Der Adventsblog





In der Vorweihnachtszeit denken viele Menschen nicht nur an Verwandte und Freunde, sondern wollen auch anderen unbekannten Menschen etwas Gutes tun und Freude bereiten.



Im Netz haben wir einige Beispiele gefunden, wie Ehrenamtliche Arbeit mit dem Adventkalender ideenreich verknüpft wird.



Die Diakonie Bayern würdigt das Ehrenamt durch einen Adventkalender, in dem verschiedene Aspekte des Ehrenamtes in einem Online-Adventkalender dargestellt werden.

Mehr dazu finden sie hier:
http://www.diakonie-bayern.de/aktuelles/details/article/wir-sagen-danke-diakonie-wuerdigt-ehrenamt-durch-online-adventskalender.html

und hier zum Adventkalender:
http://advent.diakonisches-werk-bayern.de/ 


Die Johanniter stellen in Ihrem Adventkalender 24 Möglichkeiten Ehrenamtlicher Arbeit bzw. Projekte und Überraschungen für und mit Ehrenamtlichen vor:
http://www.johanniter.de/die-johanniter/johanniter-unfall-hilfe/adventskalender-2011/


Auch die Stadt Bochum hat einen virtuellen Kalender für die Ehrung und Anerkennung von Ehrenamtlichen eingerichtet.
http://www.bochumer-advent.de/2011/verteiler.php?tor=1

Freitag, 25. November 2011

Aspirin Sozialpreis 2012

Am 30. November endet die Bewerbungs- bzw. Vorschlagsfrist für den Aspirin Sozialpreis 2012. Dieser Preis wird von der Bayer Cares Foundation, der Bayer-Stiftung für das soziale Engagement, vergeben und zeichnet innovative gemeinnützige Projekte und Initiativen aus.
Auf der Homepage heißt es:
„Soziale Arbeit hat in Deutschland eine lange Tradition und spielt auch heute eine wichtige Rolle als Ergänzung staatlicher Fürsorge. Unzählige Initiativen und Organisationen sind mit ihren Hilfs- und Beratungsangeboten für Menschen in Notlagen oder schwierigen Situationen da und leisten damit gerade im Bereich Gesundheit einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Einen Beitrag, der eine Auszeichnung verdient!”
(http://www.aspirin-sozialpreis.de/?page_id=264)


Soziale Projekte können sich selbst bewerben oder von anderen vorgeschlagen werden, auch hierzu ist Näheres auf der Seite http://www.aspirin-sozialpreis.de zu erfahren.
Alle eingereichten Vorschläge bzw. Bewerbungen sind mittels eines „Steckbriefs“ bereits jetzt einsehbar, ab dem 01.12. läuft die Online-Abstimmung.

Schöner Nebeneffekt dieser Seite: Man kann sich auch die Bewerber der letzten zwei Jahre anschauen – wer will, kann sich so Anregungen holen, in jedem Fall erfährt man eine Menge über die Vielfalt der Unterstützungsangebote.

Freitag, 18. November 2011

Online zum Ehrenamt

17 Millionen Menschen in Deutschland wären zu einer freiwilligen Arbeit bereit, üben aber dennoch keine aus. Die Online-Plattform http://www.helfernetz.com/ aus Hamburg will das nun ändern und hilfswillige Menschen mit Vereinen und Einrichtungen zusammenbringen, die auf der Suche nach Freiwilligen sind. Auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern für seinen Verein beschloss Diddo Ramm vor sechs Monaten, aus der Not eine Tugend zu machen. So entstand die Idee des Helfernetzes.
Der Aufbau einer Internetplattform, die Hilfsbedürftige mit Helfern zusammenbringt, ist dabei in der heutigen Zeit absolut sinnvoll. Auch wenn ein Großteil der heute Engagierten ihre Ziele im persönlichen Umfeld gefunden haben, sind ergänzende Angebote, die auch auf das Internetnutzungs-Verhalten besonders der jüngeren Generation ausgerichtet sind, nur zeitgemäß.
Das Angebot des Helfernetzes, das vom Betreuer im Sportverein über die Bibliothekspflege einer Grundschule bis hin zum Tierschutzverein reicht, ist vielfältig, aufgrund der eingeschränkten Bekanntheit aber auch überschaubar. Trotzdem werden bereits jetzt knapp 30 Kontakte zwischen Einrichtungen und Interessierten pro Woche hergestellt.
Dass sich neben den bundesweiten bisher keine regionalen Angebote im Netz durchsetzen konnten, begründet Diddo Ramm in einem interview mit der Zeitung „Die Welt“ vor allem damit, dass sie falsch konzipiert seien: "Wenn ich ein Auto mit braunen Ledersitzen suche, werde ich ohne größere Anstrengungen in einem Online-Markt fündig werden. Warum funktioniert das? Weil es auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Genau dasselbe Prinzip liegt auch dem Helfernetz zugrunde. Es ist aus der Sicht des Helfers aufgebaut, denn das ist derjenige, den wir gewinnen müssen."
Entscheidend ist für Ramm eines: "Helfen muss einfach sein." Bis Ende November wollen die Betreiber weitere Maßnahmen umsetzen, um die Bekanntheit zu steigern. Außerdem soll die Plattform auch in Zukunft nicht-kommerziell bleiben und, ganz im Sinne der Sache, ehrenamtlich betrieben werden.

(mit Material von Welt-Online)

Montag, 14. November 2011

Studienreise in die Niederlande in 2012


… auch wenn die Studienreise der Paritätischen Akademie erst im September 2012 ansteht, kann man schon heute auf selbige aufmerksam machen.
Die Niederlande ist ein Stammland der Freiwilligenarbeit in Europa. Die Thematik Professionelle Freiwilligenarbeit hat die Niederlande bereits in den 90er Jahren erreicht, damit sind sie in ihrer Entwicklung der deutschen um einige Jahre voraus. Deswegen hat die Paritätische Akademie bereits seit Jahren Studienreisen zu den Nachbarn organisiert. Diesmal soll eine solche Reise unter dem Stern des Ehrenamtes in der Pflege stehen. Die Studienreise führt nach Amsterdam und Utrecht in die Praxis der dort ansässigen Organisationen und wird Einblicke in die Projektlandschaft gewähren. Deren Arbeit soll in den Tagen anhand praktischer Beispiele erfahren werden.
Um die Ansätze und Arbeitsweise in den Niederlanden zu erfassen, wird das Arbeitsfeld neben einer grundlegenden Einführung der Hintergründe auf unterschiedlichen Ebenen vorgestellt: Einerseits sollen Einrichtungen besucht werden, die Basisarbeit leisten, wie ein Pflegeheim, ein Hospiz. Anderseits soll auch der Blick auf die Strukturen gerichtet werden. Fragestellungen in diesem Zusammenhang sind: Wie arbeitet ein Dachverband, eine Freiwilligenzentrale und eine Qualifikationseinrichtung? Welche Ausbildungen werden für Freiwillige organisiert? Wie korrespondiert das alles mit der dortigen Gesellschaft/Politik?

Möchten Sie mehr wissen?

http://paritaetische-akademie.de/content/e321/index_ger.html?action=view_seminar&id_seminar=562629#semContent