Donnerstag, 17. Juni 2010

Sozialer Tag 2010

Heute ist es wieder soweit: Bundesweit tauschen Schülerinnen und Schüler für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn für Kinder und Jugendliche in Osteuropa. Initiator des Sozialen Tags ist der Verein „Schüler Helfen Leben e.V.“, der 1998 zum ersten Mal eine solche Aktion durchführte und sich seither wachsender Beteiligung erfreut. Hervorgegangen ist der Verein aus einem von Bad Kreuznacher Schüler/innen organisierten Hilfstransport nach Kroatien im Jahr 1992.
In diesem Jahr beteiligen sich bundesweit 890 Schulen, die Unterstützung kommt dem Projekt „Straßenkindern eine Chance“ in Tirana zugute. Wer mehr erfahren möchte, dem sei die Homepage http://www.schueler-helfen-leben.de/de/home/sozialer_tag.html wärmstens empfohlen. Schulen erfahren, wie sie sich beteiligen können, es gibt eine kleine Jobbörse für diejenigen, die noch nichts Passendes gefunden haben und jede Menge weitere Informationen über die Aktivitäten des Vereins (dessen Vorstand übrigens aus Studierenden Anfang Zwanzig besteht).
Ebenfalls lesenswert und informativ ist der Eintrag bei Wikipeda, wo der Weg vom Hilfstransport Anfang der Neunziger bis zum Sozialen Tag 2009 mit einem gespendeten Lohn von 1,6 Mio. Euro nachvollzogen werden kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCler_Helfen_Leben

Donnerstag, 10. Juni 2010

„Aspirin ist nicht nur gut gegen Kopfschmerzen“


Die Bayer AG und die Bayer Cares Foundation haben in diesem Jahr erstmalig den Aspirin Sozialpreis 2010 verliehen. Er honoriert das Engagement innovativer gemeinnütziger Projekte und Initiativen, die durch ihre Arbeit wirksame Hilfe für Menschen leisten, nach dem Motto: Hilfe, die wirkt.
Zur Preisverleihung am 7. Juni 2010 in der Berliner Humboldt Universität waren aus ca. 150 Bewerbungen zehn nominierte Projekte ausgewählt und eingeladen worden.
Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro für den ersten Preis, 10.000 Euro für den zweiten Preis und 5.000 Euro für den dritten Preis.
Erster Preisträger wurde das Projekt „Trauerland“ aus Bremen. Hier werden Kinder, die einen wichtigen Menschen in Ihrem Leben verloren haben, in ihrer Trauer begleitet.
Das Charlottenburger Patenschaftsprojekt „Amsoc“ www.patenschaftsprojekt.de , das sich mit der Unterstützung ehrenamtlicher Paten um Kinder von psychisch kranken Eltern kümmert, gewann den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis.
Der dritte Preis ging ebenfalls an ein Berliner Engagementprojekt. Der Verein „Junge Helden“ bekam 5000 Euro für seine Aufklärungsarbeit über das Thema Organspende. Hier besuchen Jugendliche andere Jugendliche an Schulen und auf Partys, um über das Thema „Organspende“ aufzuklären. Infos unter http://www.junge-helden.org
Die Preisträger waren hoch erfreut über den Geldsegen und erhoffen sich auch weiterhin vermehrte Aufmerksamkeit für die engagierten Projekte.
Die Bayer AG selbst hat keine spezielle Programme im Sachen Engagement. Aber wenn das Unternehmen sich weiterhin für gemeinnützige und engagierte Projekte einsetzen möchte, nimmt Thema sicher auch im eigenen Haus bald konkretere Formen an.

„Aspirin ist nicht nur gut gegen Kopfschmerzen“

Die Bayer AG und die Bayer Cares Foundation haben in diesem Jahr erstmalig den Aspirin Sozialpreis 2010 verliehen. Er honoriert das Engagement innovativer gemeinnütziger Projekte und Initiativen, die durch ihre Arbeit wirksame Hilfe für Menschen leisten, nach dem Motto: Hilfe, die wirkt.
Zur Preisverleihung am 7. Juni 2010 in der Berliner Humboldt Universität waren aus ca. 150 Bewerbungen zehn nominierte Projekte ausgewählt und eingeladen worden.
Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro für den ersten Preis, 10.000 Euro für den zweiten Preis und 5.000 Euro für den dritten Preis.
Erster Preisträger wurde das Projekt „Trauerland“ aus Bremen. Hier werden Kinder, die einen wichtigen Menschen in Ihrem Leben verloren haben, in ihrer Trauer begleitet.
Das Charlottenburger Patenschaftsprojekt „Amsoc“ www.patenschaftsprojekt.de , das sich mit der Unterstützung ehrenamtlicher Paten um Kinder von psychisch kranken Eltern kümmert, gewann den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis.
Der dritte Preis ging ebenfalls an ein Berliner Engagementprojekt. Der Verein „Junge Helden“ bekam 5000 Euro für seine Aufklärungsarbeit über das Thema Organspende. Hier besuchen Jugendliche andere Jugendliche an Schulen und auf Partys, um über das Thema „Organspende“ aufzuklären. Infos unter http://www.junge-helden.org
Die Preisträger waren hoch erfreut über den Geldsegen und erhoffen sich auch weiterhin vermehrte Aufmerksamkeit für die engagierten Projekte.
Die Bayer AG selbst hat keine spezielle Programme im Sachen Engagement. Aber wenn das Unternehmen sich weiterhin für gemeinnützige und engagierte Projekte einsetzen möchte, nimmt Thema sicher auch im eigenen Haus bald konkretere Formen an.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Die Berlin Wette


Für Alle, die es noch nicht gehört haben am 5. Juni 2010 findet das Bundestafeltreffen in Berlin statt. Schaffen es die Berliner bis dahin 50 Tonnen Lebensmittel zu spenden? Unser regierender Bürgermeister Herr Wowereit, der zugleich Schirmherr des Bundestafeltreffens ist, hat mit Herrn Gerd Häuser, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. und Frau Sabine Werth, Vorsitzende des Berliner Tafel e.V. gewettet, dass die Berliner es schaffen, bis zum Bundestafeltreffen 50 Tonnen Lebensmittel für die Berliner Tafel e.V. zu spenden.
Zwei Tage vor dem Treffen sieht es so aus als ob Wowereit und Berlin die Wette verlieren und unser Bürgermeister muss einen Tag für die Tafel arbeiten. Das Ergebnis wird diesen Samstag um 11 auf dem Alexanderplatz im Rahmen einer langen Tafel präsentiert. Werden wir es noch schaffen die restlichen Tonnen zu spenden? Eine Liste der Sammelpunkte findet ihr hier.
http://berliner-tafel.de/archive.php?article=323&PHPSESSID=f88dc760fdbe3115c9c6af497b453486

Montag, 31. Mai 2010

Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey

Heute möchte Sie auf diesem Weg gern auf eine neue Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufmerksam machen. Vor wenigen Tagen ist der Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey online erschienen. Der Freiwilligensurvey ist die größte Untersuchung in Deutschland zur Zivilgesellschaft und zum ehrenamtlichen, freiwilligen sowie bürgerschaftlichen Engagement. Der Freiwilligensurvey wird seit 1999 alle fünf Jahre erhoben (1999/2004/2009) und bietet nun erstmals einen Überblick über Trends und Entwicklungen der letzten Dekade.
Sie können den Kurzbericht unter folgendem Link finden:
In wenigen Wochen wird auch eine gedruckte Version verfügbar sein, die Sie ebenfalls auf der Homepage des BMFSFJ bestellen können.

Freitag, 21. Mai 2010

Die Gesichter Berlins

Seit gestern ist ein neues Vorhaben der Kampagne „be Berlin“ am Start, um das Engagement von 200 Berliner/innen zu würdigen. Ihre Gesichter werden ab Mitte August auf einem überlebensgroßen Foto am Baugerüst der Siegessäule zu sehen sein. Nähere Informationen gibt es unter http://www.berlin-dein-gesicht.de; engagierte Berliner/innen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.
Aber auch für die (noch) Nicht-Engagierten und die Nicht-Berliner lohnt sich ein Blick auf die Seite: Als Begleit-Aktion ist eine Foto-Ausstellung im Berliner Hauptbahnhof zu sehen sowie im Netz unter http://www.sei.berlin.de/index.php?id=1729. Insgesamt 29 Prominente aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur haben für „Berlin, dein Gesicht“ engagierte Berliner/innen aus ihrem direkten Umfeld portraitiert. So stellt zum Beispiel der Union-Stürmer Karim Benyamina seinen Schulfreund Timo Szumnarski vor, einen Berliner Polizisten – und Christoph Markschies, scheidender Präsident der Humboldt-Universität, erklärt, warum er die Hausmeisterin Christiane Kießig porträtiert hat.

Freitag, 14. Mai 2010

Bildungspatenschaften verbessern Startchancen junger Migranten - Bundesweiter Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ am 9. Juni

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das gleiche Recht auf Bildung. Doch in Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch zu stark von der ethnischen und sozialen Herkunft ab.

Hier setzt die Idee von Bildungspatenschaften an: sie fördern Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien beim Erwerb der deutschen Sprache, helfen ihnen bei den Hausaufgaben, oder beraten und begleiten sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Dafür engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit freiwillig/ehrenamtlich und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie stellen ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Zeit als Bildungspatinnen und Bildungspaten zur Verfügung.

Mehr als 500 solcher Patenschaftsprojekte hat die „Aktion zusammen wachsen“ bislang bundesweit identifizieren können.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, hat einen bundesweiten Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ ausgerufen, bei dem sich am 9. Juni erstmals zahlreiche lokale und regionale Patenschaftsprojekte aus ganz Deutschland der Öffentlichkeit vorstellen werden.

Der Aktionstag rückt damit den wertvollen ehrenamtlichen Einsatz der Patinnen und Paten in den Blick. „Wer beim Aktionstag mitmacht, setzt ein wichtiges Zeichen für die Integration. Die Förderung von jungen Migranten sichert den Zusammenhalt in unserem Land“, betonte Staatsministerin Böhmer. „Zudem möchte ich weitere Freiwillige für ein Engagement als Bildungspate gewinnen.“

Als Partner für den Aktionstag wurden für Patenschaften wichtige Organisationen gewonnen. Unter ihnen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie zahlreiche Wohlfahrtsverbände.

Weitere Informationen zum Aktionstag und zu Bildungspaten unter: www.aktion-zusammen-wachsen.de.