Montag, 31. Mai 2010

Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey

Heute möchte Sie auf diesem Weg gern auf eine neue Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufmerksam machen. Vor wenigen Tagen ist der Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey online erschienen. Der Freiwilligensurvey ist die größte Untersuchung in Deutschland zur Zivilgesellschaft und zum ehrenamtlichen, freiwilligen sowie bürgerschaftlichen Engagement. Der Freiwilligensurvey wird seit 1999 alle fünf Jahre erhoben (1999/2004/2009) und bietet nun erstmals einen Überblick über Trends und Entwicklungen der letzten Dekade.
Sie können den Kurzbericht unter folgendem Link finden:
In wenigen Wochen wird auch eine gedruckte Version verfügbar sein, die Sie ebenfalls auf der Homepage des BMFSFJ bestellen können.

Freitag, 21. Mai 2010

Die Gesichter Berlins

Seit gestern ist ein neues Vorhaben der Kampagne „be Berlin“ am Start, um das Engagement von 200 Berliner/innen zu würdigen. Ihre Gesichter werden ab Mitte August auf einem überlebensgroßen Foto am Baugerüst der Siegessäule zu sehen sein. Nähere Informationen gibt es unter http://www.berlin-dein-gesicht.de; engagierte Berliner/innen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.
Aber auch für die (noch) Nicht-Engagierten und die Nicht-Berliner lohnt sich ein Blick auf die Seite: Als Begleit-Aktion ist eine Foto-Ausstellung im Berliner Hauptbahnhof zu sehen sowie im Netz unter http://www.sei.berlin.de/index.php?id=1729. Insgesamt 29 Prominente aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur haben für „Berlin, dein Gesicht“ engagierte Berliner/innen aus ihrem direkten Umfeld portraitiert. So stellt zum Beispiel der Union-Stürmer Karim Benyamina seinen Schulfreund Timo Szumnarski vor, einen Berliner Polizisten – und Christoph Markschies, scheidender Präsident der Humboldt-Universität, erklärt, warum er die Hausmeisterin Christiane Kießig porträtiert hat.

Freitag, 14. Mai 2010

Bildungspatenschaften verbessern Startchancen junger Migranten - Bundesweiter Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ am 9. Juni

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das gleiche Recht auf Bildung. Doch in Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch zu stark von der ethnischen und sozialen Herkunft ab.

Hier setzt die Idee von Bildungspatenschaften an: sie fördern Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien beim Erwerb der deutschen Sprache, helfen ihnen bei den Hausaufgaben, oder beraten und begleiten sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Dafür engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit freiwillig/ehrenamtlich und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie stellen ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Zeit als Bildungspatinnen und Bildungspaten zur Verfügung.

Mehr als 500 solcher Patenschaftsprojekte hat die „Aktion zusammen wachsen“ bislang bundesweit identifizieren können.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, hat einen bundesweiten Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ ausgerufen, bei dem sich am 9. Juni erstmals zahlreiche lokale und regionale Patenschaftsprojekte aus ganz Deutschland der Öffentlichkeit vorstellen werden.

Der Aktionstag rückt damit den wertvollen ehrenamtlichen Einsatz der Patinnen und Paten in den Blick. „Wer beim Aktionstag mitmacht, setzt ein wichtiges Zeichen für die Integration. Die Förderung von jungen Migranten sichert den Zusammenhalt in unserem Land“, betonte Staatsministerin Böhmer. „Zudem möchte ich weitere Freiwillige für ein Engagement als Bildungspate gewinnen.“

Als Partner für den Aktionstag wurden für Patenschaften wichtige Organisationen gewonnen. Unter ihnen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie zahlreiche Wohlfahrtsverbände.

Weitere Informationen zum Aktionstag und zu Bildungspaten unter: www.aktion-zusammen-wachsen.de.

Freitag, 7. Mai 2010

Alle Vögel…..


...sind bald weg

Schon seit längerem sinken die Zahlen der heimischen Sing- und Gartenvögel zum Teil dramatisch.
Gesucht werden Freiwillige, die durch ihre Beobachtungen zur genaueren Bestandsaufnahme beitragen.
Der NABU startet vom 7. bis 9. Mai 2010, wie schon in den Jahren vorher, die Aktion: „Die Stunde der Gartenvögel“.

Auf der übersichtlichen und umfangreichen HP können Freiwillige sich informieren und wenn sie Lust haben ihre Beobachtungen der heimischen Vogelwelt eingeben und so zur besseren Übersicht beitrage.

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/

Hier ein Auszug der Seite:
"Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.

Wann und wo Sie mitmachen können
Mitmachen können Sie in jedem Garten, auf jedem Balkon oder auch im Park. Wenn Sie die heimische Vogelwelt nicht allein, sondern in einer Gruppe von Vogelliebhabern und unter fachkundiger Führung eines NABU-Experten kennen lernen möchten, können Sie an einer der zahlreichen Gartenvogelführung teilnehmen. Wir haben für Sie die Termine aller Gartenvogelführungen aufgelistet."


Neben diesen Informationen finden sich dort viele weitere Hinweise und interesante Aktionen z.B. für Kinder.

Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt.

Mittwoch, 28. April 2010

Geld im Ehrenamt - Studie zur Monetarisierung des Ehrenamtes

Das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung ZZE hat im Auftrag des Baden-Württembergischen Ministeriums für Arbeit und Soziales eine Studie zur Monetarisierung des Freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements erstellt. Die Studie ist die erste empirische Untersuchung des Monetarisierungsphänomens dieser Reichweite in Deutschland. Sie will einen Beitrag zur aktuellen Debatte um die Förderung von Ehrenamt und Bürgerschaftlichen Engagements leisten, der sowohl Anregungen für die Praxis, als auch für den wissenschaftlichen Diskurs gibt. Das ebenfalls beiliegende Wissensmagazin stellt eine Zusammenfassung der wichtigsten Befunde und Schlussfolgerungen dar, die in ansprechender Form für ein breiteres Fachpublikum aufbereitet wurden.
Kontakt: Philipp Stemmer, Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (ZZE)
Bugginger Str. 38 - D-79114 Freiburg

Den Link zu den Thesen finden Sie hier:
http://www.sozialministerium-bw.de/fm7/1442/Wissensmag02_1102_fin.522993.pdf

Den Link zur Studie finden Sie hier:
http://www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fm7/1442/Abschlussbericht_Monetarisierung_100226.pdf

Donnerstag, 22. April 2010

Husten, Schnoddernase und Durchfall. Ein typischer Fall für einen Gang zur Apotheke. Doch für viele sozialschwache Menschen sind die Preise in der Apotheke zu hoch, sodass sie auf notwendige Medikamente verzichten müssen.
In der kleinen Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen ist das anders. Hier erhalten Hartz IV Empfänger von der Dülmener Tafel in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Ärzten und Apotheken 50 % Rabatt auf nicht verschreibungspflichtige Medikamente.
Der Patient lässt sich vom Arzt ein grünes Rezept ausstellen mit dem er dann zur Tafel geht und dort nachweist, dass er Sozialhilfe bezieht. Die Tafel stempelt das Rezept und der Patient kann das benötigte Medikament für die Hälfte kaufen. Die andere Hälfte übernimmt die Schirmherrin der Tafel Gabrielle Herzogin von Croy.
Das Projekt ist jedoch keine Dülmener Erfindung. In Stuttgart hat sich dieses Projekt bereits bewährt. Dort erhalten nachweislich sozialschwache Menschen 25% Rabatt auf alle nicht verschreibungspflichtigen Medikamente.
Die Mitarbeiter der Tafel sind alles ehrenamtliche Kräfte, die jederzeit Unterstützung gebrauchen können, ob durch Spenden oder Arbeitskraft. Jeder kann den Tafeln helfen zu helfen in ganz Deutschland
http://www.tafel.de/
http://www.duelmener-tafel.de

Medikamenten Tafel

Husten, Schnoddernase und Durchfall. Ein typischer Fall für einen Gang zur Apotheke. Doch für viele sozialschwache Menschen sind die Preise in der Apotheke zu hoch, sodass sie auf notwendige Medikamente verzichten müssen.
In der kleinen Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen ist das anders. Hier erhalten Hart IV Empfänger von der Dülmener Tafel in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Ärzten und Apotheken 50 % Rabatt auf nicht verschreibungspflichtige Medikamente.
Der Patient lässt sich vom Arzt ein grünes Rezept ausstellen mit dem er dann zur Tafel geht und dort nachweist, dass er Sozialhilfe bezieht. Die Tafel stempelt das Rezept und der Patient kann das benötigte Medikament für die Hälfte kaufen. Die andere Hälfte übernimmt die Schirmherrin der Tafel Gabrielle Herzogin von Croy.
Das Projekt ist jedoch keine Dülmener Erfindung. In Stuttgart hat sich dieses Projekt bereits bewährt. Dort erhalten nachweislich sozialschwache Menschen 25% Rabatt auf alle nicht verschreibungspflichtigen Medikamente.
Die Mitarbeiter der Tafel sind alles ehrenamtliche Kräfte, die jederzeit Unterstützung gebrauchen können, ob durch Spenden oder Arbeitskraft. Jeder kann den Tafeln helfen zu helfen in ganz Deutschland
http://www.tafel.de/
http://www.duelmener-tafel.de