Montag, 26. Oktober 2009

Eine Plattform zeigt, was Selbsthilfe so kann!


TiSAg (Tinnitus-Selbsthilfe-Arbeitsgemeinschaft e.V.) bietet auf seiner Themenseite für Betroffene die Möglichkeit zum Informationsaustausch.
Die Auswahl der Themen erfolgt hier dezentral, also allein durch die Teilnehmer. Die Beiträge sind für jeden zugänglich (zum Schreiben eigener Beiträge ist allerdings ein Login erforderlich).
Spannend ist dies Modell der dezentralen Steuerung des Vereins: dabei sind Informationen und Tipps besonders glaubwürdig, weil eben keine Filterung durch irgendwelche Hierarchien passiert. Es beruht auf der Fähigkeit der Vereinsmitglieder zu einem kompetenten, rational-zielorientierten Umgang miteinander. Dazu gibt es eine Charta, in der sich die Vereinsmitglieder zu einem möglichst horizontalen Austausch und Umgang miteinander aussprechen, Austausch und Umgang soll durch Offenheit, Toleranz und Echtheit geprägt sein.
Die TiSAg wurde von Betroffenen gegründet. Sie alle haben zuvor durch Mitarbeit in der Selbsthilfe dort die Unterstützung zur Bewältigung ihrer Probleme erhalten. TiSAg bietet allen mit der Mitgliedschaft an, diese Idee fortzusetzen.
Die Seite ist sehr freundlich (mit schöner Musik begleitet), gibt Informationen rund um das Thema Tinnitus: von Lexikon über Lärm und Arbeitsbelastung bis zu Tipps für eine Gruppengründung etc….
Reichhaltige Infos superorganisiert – da kann sich Mann und Frau was abgucken!
http://www.tisag.de/

Freitag, 16. Oktober 2009

Freiwillig - 100 Möglichkeiten, Gutes zu tun

...und der Möglichkeiten gibt es noch viel mehr.
Rainer Haak, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Buchautoren hat einige dieser Möglichkeiten in einem Buch über freiwilliges Engagement eingefangen und verschiedenste Erfahrungsberichte von Freiwilligen und ehrenamtlich Aktiven zusammengetragen. Er hat Geschichten aus der gesamten Bundesrepublik gesammelt und Beispiele zusammengestellt von Menschen, die liebevoll daran arbeiten, dass ein Leben in unserer Gesellschaft noch lebenswerter wird. Mit dabei: Liesel und Helmut Blessing, die seit Jahren jeden Winter über mehrere Wochen ehrenamtlich in der Kältenotübernachtung der Berliner Stadtmission helfen.
Für die Spontanen unter uns und Ihnen gibt es heute noch die Möglichkeit, Rainer Haak in einer Lesung aus seinem neuen Buch und anschließendem Erfahrungsaustausch zu erleben. In der Berliner Stadtmission um 18 Uhr.
Das Buch ist ein Dankeschön, so schreibt es der Autor Rainer Haak, an alle Freiwilligen und eine Einladung, auf die eine oder andere Weise selbst Zeit zu verschenken und die neue Lust auf Menschlichkeit zu entdecken.
Wer es noch schafft findet alle weiteren Infos zur Lesung hier:
http://www.berliner-stadtmission.de/freiwillig.html
Wem das spontane Zuhören nicht vergönnt ist, der kann das Buch natürlich auch selbst lesen,nach vorherigem Erwerb, Infos dazu hier:
Autor: Rainer Haak
Verlag: Verlag der St. Johannis-Druckerei, 1. Auflage Februar 2009
ISBN: 978-3-501-05361-4
Preis: 9,95 Euro
Zu beziehen bei: www.edition-hasenburg.de

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland

Im Mittelpunkt der Untersuchung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) erarbeitet wurde, steht der Zusammenhang zwischen bürgerschaftlichem Engagement und Familie. Das Ergebnis: Rund ein Drittel der Bevölkerung - zwischen 30 und 36 Prozent - engagiert sich freiwillig. Mindestens einmal im Monat - also regelmäßig - engagieren sich 17 Prozent der Menschen. Im Gegensatz zu den bisher durchgeführten Freiwilligensurveys beansprucht der WZB-Bericht für sich das Ziel, nicht nur einen Überblick über den gegenwärtigen Stand des Engagements zu geben, sondern auch gleichzeitig auf vorhandene Probleme und deren Lösung hinzuweisen. Zukünftig wird regelmäßig einmal pro Legislaturperiode eine Berichterstattung zum bürgerschaftlichen Engagement erfolgen.

Weitere Informationen unter:

http://www.wzb.eu/zkd/zcm/zeng/zeng.de.htm

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=129162.html

Samstag, 3. Oktober 2009

„Wir sind Helden“

Pünktlich zum Beginn der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements werden in Berlin „Helden“ gesucht und hoffentlich auch gefunden – „Berlins größte Zeitung“ die BZ startet am kommenden Montag mit einer Serie zum Thema Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Berlin.
In der Stadt sind schon vielerorts Plakate zu finden, die eine „Helden“-Aktion ankündigen. Wahrlich sind dort Schandflecke abgebildet, die „heldenhaft“ beseitigt werden sollen. Das Ergebnis werden wir vermutlich per Berichterstattung nachlesen können. Seit dem 28.09. 09 wird das Freiwillige Engagement mit einer Vorberichterstattung auf den Berlin-Seiten der BZ angekündigt, ein paar statistische Daten wurden benannt und ein Interview mit der Staatssekretärin und Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement Monika Helbig durchgeführt.
Wir können also gespannt sein, was dem folgt, können vermutlich neues und bestehendes kennenlernen, mitmachen, aktiv sein und „Berliner Helden“ kennenlernen, zumindest einige. Denn in einer Stadt, in der sich rund 1,3 Mio. Menschen engagieren, findet viel „Heldentum“ statt, dass oft im Verborgenen passiert und ungenannt bleibt. Möge das Berliner Helden Projekt eine gute Plattform sein, um stellvertretend für alle Akteure in dem Bereich zu sprechen, um neue „Helden“ gewinnen zu können und die schon aktiven Helden anerkennend vorzustellen.

Wer auf dem Laufenden sein möchte, findet alle erscheinenden Artikel unter der Adresse http://www.bz-berlin.de/suche/ als Suchwort „Berliner Helden“ eingeben.
Man kann sich ebenso per Newsletter informieren lassen, einfach unter www.berliner-helden.com registrieren, dann gibt es aktuelle Infos per E-Post. Demnächst sollen auf der „Helden-Seite“ auch aktuelle Einsatzmöglichkeiten und Projekte vorgestellt werden und mit den redaktionellen Beiträgen untermauert werden.

Lassen wir die Berliner also Helden sein – vielleicht möchten Sie auch einer sein, …oder sind es sogar schon….

Mittwoch, 23. September 2009

Allergiker bekommen Unterstützung durch Freiwillige

Aktionsbündnis „Ambrosia“


Freiwillige können sich – nicht nur zum Wohl von Allergikern - auf die Suche nach dem Beifußblättrige Traubenkraut auch bekannt unter dem Namen Ambrosia begeben.

Schon wenige Ambrosia-Pollen in der Luft reichen aus, um bei sensiblen Menschen Asthmaanfälle oder Heuschnupfen auszulösen. Selbst das Anfassen der Pflanzen kann allergische Reaktionen auslöse.

Im französischen Rhonetal, wo sich die Pflanzen bereits ausgebreitet haben, sind bereits 12 % der Bevölkerung allergisch dagegen.

In Deutschland ist Ambrosia zwar auf dem Vormarsch, aber eine dauerhafte Ausbreitung kann u.a. durch ehrenamtliche Mithilfe voraussichtlich verhindert werden.

In Berlin z.B. ist die Bevölkerung aufgerufen, wenn Sie Ambrosiapflanzen entdeckt, dies unter www.fu-berlin.de/ambrosia bekanntzugeben.
Beseitigt werden die Pflanzen dann von 97 Ambrosia-Scouts, die für das „Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia“ von der Senatsverwaltung für Gesundheit und dem Pflanzenschutzamt arbeiten.

Denn noch ist es in Berlin nicht zu spät, doch fehlt es nach Aussagen von Thomas Dümmel vom Meteorologischen Institut der Freien Universität vor allem an Menpower und Freiwilligen die Fundstellen melden und Pflanzen beseitigen.

Verbreitet wird Ambrosia zurzeit vor allem durch Vogelfutter: Wachsen die Pflanzen erst einmal, werden sie durch Erdaushub oder Samen. Eine Pflanze produziert bis zu 50 000 Samen.

Wollen Sie mehr zum Thema wissen und z.B. erfahren wie die Ambrosia aussieht, hier finden Sie weiter Informationen:

http://www.jki.bund.de/ambrosia

und

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0703/berlin/0015/index.html

Allergiker bekommen Unterstützung durch Freiwillige

Aktionsbündnis „Ambrosia“



Allergiker bekommen Unterstützung durch Freiwillige



Freiwillige können sich – nicht nur zum Wohl von Allergikern - auf die Suche nach dem Beifußblättrige Traubenkraut auch bekannt unter dem Namen Ambrosia begeben.



Schon wenige Ambrosia-Pollen in der Luft reichen aus, um bei sensiblen Menschen Asthmaanfälle oder Heuschnupfen auszulösen. Selbst das Anfassen der Pflanzen kann allergische Reaktionen auslöse.



Im französischen Rhonetal, wo sich die Pflanzen bereits ausgebreitet haben, sind bereits 12 % der Bevölkerung allergisch dagegen.



In Deutschland ist Ambrosia zwar auf dem Vormarsch, aber eine dauerhafte Ausbreitung kann u.a. durch ehrenamtliche Mithilfe voraussichtlich verhindert werden.



In Berlin z.B. ist die Bevölkerung aufgerufen, wenn Sie Ambrosiapflanzen entdeckt, dies unter www.fu-berlin.de/ambrosia bekanntzugeben.

Beseitigt werden die Pflanzen dann von 97 Ambrosia-Scouts, die für das „Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia“ von der Senatsverwaltung für Gesundheit und dem Pflanzenschutzamt arbeiten.



Denn noch ist es in Berlin nicht zu spät, doch fehlt es nach Aussagen von Thomas Dümmel vom Meteorologischen Institut der Freien Universität vor allem an Menpower und Freiwilligen die Fundstellen melden und Pflanzen beseitigen.



Verbreitet wird Ambrosia zurzeit vor allem durch Vogelfutter: Wachsen die Pflanzen erst einmal, werden sie durch Erdaushub oder Samen. Eine Pflanze produziert bis zu 50 000 Samen.



Wollen Sie mehr zum Thema wissen und z.B. erfahren wie die Ambrosia aussieht, hier finden Sie weiter Informationen:



www.jki.bund.de/ambrosia



und



http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0703/berlin/0015/index.html

Freitag, 18. September 2009

Tag des Ehrenamts in Charlottenburg

Seit 1997 veranstaltet das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf einmal jährlich den „Tag des Ehrenamts“. Ob Selbsthilfe, ehrenamtliche Tätigkeit oder bürgerschaftliches Engagement – der am 18.09. stattfindende „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Karl-August-Platz zeigt den Facettenreichtum im Bezirk. Näheres unter

http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/planleit/tag_des_ehrenamtes.html



Der Bezirk ehrt an diesem Tag auch engagierte Bürgerinnen und Bürger. Auf der Bezirksseite kann man sich über alle Preisträger/innen informieren, hier der Link zu den diesjährigen Auszeichnungen:

http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/planleit/ehrenamtspreis10.html



Herzlichen Glückwunsch an den Bezirk zu diesem vielseitigen Engagement und auch von dieser Seite ein herzliches Dankeschön an die Freiwilligen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude an Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit!