Freitag, 24. August 2007

Ehrenamtsseite des Landes NRW

Unter dem Link


findet man die Ehrenamtsseiten des Landes NRW. Die Seiten werden betreut vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW. Auf diesen Seiten finden sich wohlgegliedert eine Vielzahl von Hinweisen und Downloads zum Ehrenamt. Die Gliederung ist leicht zugänglich auf der rechten Seite angebracht. Sie enthält folgende Punkte:

Aktuelles
Bürgerschaftliches Engagement
Unternehmerisches Engagement
Projekte
Wettbewerbe
Arbeitshilfen
Links
Lexikon


Im folgenden werden die einzelnen Punkte kurz vorgestellt und ein direkter Link zu jedem Punkt angeboten.

Aktuelles


Man wird mit dem Satz


"Herzlich willkommen bei engagiert-in-nrw.de, dem Portal für bürgerschaftliches und unternehmerisches Engagement in Nordrhein-Westfalen"

freundlich begrüßt und darunter finden sich eine Vielzahl von Eintragungen von aktuellem Ereignissen. Dabei wird jedes Ereignis einem von zwei Kategorien zugeordnet.

Bürgerschaftliches Engagement oder Unternehmerisches Engagement

Als nächster Eintrag auf der rechten Seite folgt:

Bürgerschaftliches Engagement

http://www.engagiert-in-nrw.de/buergereng/index.php


Hier wird einem folgende Einleitung geboten:


"Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt, Freiwilligenarbeit, Selbsthilfe - so unterschiedlich die Begriffe verwendet werden, so eindeutig ist deren Substanz. Das in unzähligen Vereinen, Verbänden, Stiftungen und Initiativen geleistete Engagement ist ein zentraler Stützpfeiler unserer Gesellschaft.
Die aktuellen Entwicklungen sind hierbei ermutigend: Bürgerschaftliches Engagement erweist sich nicht als flüchtige Mode, sondern als Dauerbrenner mit »Wachstumsraten«. Laut Freiwilligensurvey (bundesweite Erhebung zum ehrenamtlichen Engagement) setzen sich immer mehr Menschen freiwillig für ihr Gemeinwesen ein und verwirklichen so die Vision einer aktiven Bürgergesellschaft.
Dabei werden innovative, ungewohnte Wege beschritten. Trägerorganisationen der Zivil- bzw. Bürgergesellschaft kooperieren mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen und profitieren dabei von den jeweiligen Kompetenzen.
Die Rubriken
Projekte, Akteure und Netzwerke bieten Ihnen einen Überblick über die Vielfalt der »Engagementszene« in Nordrhein-Westfalen."


Dann wird auf das unternehmerische Engagement näher eingegangen:

Unternehmerisches Engagement

http://www.engagiert-in-nrw.de/unterneng/index.php


"Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen, die sog. Corporate Social Responsibility wird von Unternehmen zunehmend als Chance betrachtet, sich öffentlichkeitswirksam für eine zukunftsfähige Gesellschaft einzusetzen.
Unternehmen praktizieren bürgerschaftliches Engagement in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Dazu gehören Themen- und Handlungsfelder wie Arbeitswelt und Ausbildung, Bildung und Wissen, Soziales Engagement, Kultur und Freizeit, Sport, Stadtteil und Gemeinwesen, Umweltschutz, Gesundheitsförderung, Kinder, Jugend und Familie.
Neben Konzernen werden verstärkt kleine und mittlere Unternehmen aktiv im Engagement für soziale, ökologische und kulturelle gesellschaftliche Belange. Dabei entsteht eine Win-Win-Situation für die Unternehmen, stärkt das Engagement für Andere doch auch die sozialen Kompetenzen und den Teamgeist der eigenen Mitarbeiter sowie die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen.
In den Rubriken
Projekte, Akteure und Netzwerke können Sie sich umfassend über unternehmerisches Engagement für die Gesellschaft informieren."


Darüberhinaus gibt es unter dem Punkt


Projekte


eine Projektdatenbank. Dazu heißt es einleitend:


"Die Projektedatenbank bietet Ihnen einen Überblick über Aktivitäten des bürgerschaftlichen oder unternehmerischen Engagements, seien es zeitlich begrenzte Projekte oder ausgewählte, projektmäßige Tätigkeitsbereiche von Gruppen, Organisationen oder Unternehmen in Nordrhein-Westfalen."

Dann folgt ein Hinweis auf Wettbewerbe:


Wettbewerbe



"Wettbewerbe sollen ermutigen, motivieren und herausragende Beispiele bürgerschaftlichen Engagements bekannt machen. Informieren Sie sich in dieser Rubrik über aktuelle Wettbewerbe und deren Teilnahmebedingungen. Die Rubrik wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.
Wettbewerbe zum bürgerschaftlichen Engagement
Wettbewerbe zum unternehmerischen Engagement

Hier finden Sie außerdem alle wichtigen Informationen zum Unternehmenswettbewerb ENTERPreis, den das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW 2007 zum zweiten Mal ausrichtet."

Unter dem Punkt

Arbeitshilfen

http://www.engagiert-in-nrw.de/arbeitshilfen/index.php

wird ein umfangreiches Angebot an Literatur zum ansehen und Downloaden angeboten.

"Auf diesen Seiten finden Sie eine Auswahl an Literaturhinweisen und -tipps zu verschiedenen Aspekten von Engagement.
Die Rubriken »Grundlagen des Engagements« und »Unternehmerisches Engagement« versammeln Handbücher, Texte und empirische Studien, die sich (allgemein) mit den wissenschaftlichen Grundlagen des bürgerschaftlichen und unternehmerischen Engagements befassen.
In der Rubrik »Engagementpraxis« werden praxisnahe Arbeitshilfen, Leitfäden und Handreichungen vorgestellt, die unmittelbaren Bezug zum Thema Bürgerschaftliches Engagement haben.
Weitere inhaltliche Rubriken sind »Bürgerbeteiligung«, »Vereinsarbeit«, »Stiftungswesen«, »Öffentlichkeitsarbeit«, »Finanzierung« und »Versicherungsschutz«.
Die Literaturauswahl wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt."

Die in solchen Seiten übliche Linkiste fehlt nicht. Unter dem Begriff

Links

http://www.engagiert-in-nrw.de/links/index.php


findet sich folgender Hinweis:

"In dieser Rubrik finden Sie ausgewählte weiterführende Links zu landes- und bundesweit sowie international tätigen Organisationen und Akteuren der Bürgergesellschaft. Die Auswahl wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
International "


Abgeschlossen werden die Seiten mit einem Lexikon zur ehrenamtlichen Arbeit. Wer da direkt drauf gehen will sollte folgenden Link benutzen

Insgesamt sind die Seiten informativ und interessant. Eine weiter Quelle, die man sich merken kann.

Donnerstag, 16. August 2007

Kann man Ehrenamt und Ferien miteinander verbinden?

Ja, im weitesten Sinn.

Das Diakonische Werk des evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken sucht u.a. für Ihre Familiefreizeit Ehrenamtliche.
Die Diakonie bietet auf ihrer Reiseseite http://www.dw-st.de/reisen/orga/ehrenamt.htm Urlaub für die Seele und für Jung und Alt zu verschiedenen Urlaubszielen in Deutschland, aber auch im näheren Ausland an.

Ein Grund, dass diese Reisen recht preisgünstig angeboten werden sind die ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In den Häusern auf den Inseln Borkum und Spiekeroog übernehmen diese die Bewirtschaftung und ggf. auch die Reiseleitung. 2007 wurden nach eigenen Angaben vor allem Kochfrauen und –männer als Freiwillige Helfer gesucht.

Die Ehrenamtlichen sollten folgende Fähigkeiten mitbringen:
- vor allem Freude am Umgang mit Menschen,
- Teamfähigkeit und
- Zuverlässigkeit.

Im Gegenzug werde Ihnen eine nette Gemeinschaft, eine kleine Aufwandsentschädigung, Erstattung der Fahrtkosten sowie eine jährliche Dankeschönfahrt angeboten.

Wir finden, ein Zusammenwirken dass sich für alle lohnt, für die Urlauber und für die „Arbeitenden“.

Donnerstag, 9. August 2007

Aktiv-Patenschaften

Über den Link http://www.patenschaften-aktiv.de/ kommen Sie auf die Seite für „Aktivpatenschaften“. Sehr umfangreich können Sie sich dort über diese „Ehrenamtsart“ informieren.
Folgende Patenschaftsformen gibt es, die ausführlich beschrieben werden:
- Kinderpatenschaft
- Familienpatenschaft
- Lernpatenschaft
- Job- und Ausbildungspatenschaft
- Karrierepatenschaft (Mentoring oder Coaching von Nachwuchskräften)
- Besuchsdienste

Über einen Link können Sie sehen, welche Möglichkeiten es in Ihrer Nähe gibt. Diese Seite ist sehr gut aufgebaut – über einen Klick in der Postleitzahlenspalte können Sie nach Ihrer Gegend suchen oder auch über eine Suchfunktion Ihre Postleitzahl eingeben und so finden Sie entsprechende Angebote in Ihrer Nähe.

Über einen weiteren Link sehen Sie Berichte von Pat(inn)en. Hier sind eine Reihe von Berichten aufgelistet, die Ihnen einen guten Einblick geben können.

Auch die aufgeführten Links auf der Linkliste sind durchaus interessant, wenn Sie auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Betätigung sind.

Insgesamt eine gut aufgebaute Seite – könnte meiner Meinung nach noch mit Photos etwas aufgelockert werden, was sicher auch ein sinnvolles Werbeinstrument wäre.

Donnerstag, 2. August 2007

Melanie Meier im Knast

Straffälligenhilfe in Bielefeld

Über die Arbeit des Kreis 74, Straffälligenhilfe Bielefeld e.V. kann man sich auf der Internetseite des Vereins unter http://www.kreis74.de/index.php?menue=index&inhalt=index&menue_unten=ja sehr übersichtlich informieren.

Hier wird auch für ehrenamtliche Arbeit im Verein geworben, beispielsweise kann man die Werbekarte des Kreis 74 „heute schon im Knast gewesen?“ ansehen http://www.kreis74.de/index.php?menue=wir&inhalt=werbekarte&menue_unten=ja

Was es im Einzelnen bedeutet ehrenamtlich mitzumachen, ist genau beschrieben:
Diese unentgeltliche Tätigkeit reicht von Briefkontakten zu Gefangenen, Besuchen von Langzeitinhaftierten bis zur Begleitung bei der Haftentlassung und den damit verbundenen ersten Schritten in der Freiheit. Es gibt Einzelbetreuungen, Gruppenangebote, Begleitung bei Ausgängen oder kulturelle Angebote in den Haftanstalten. Ehrenamtliche betreuen Gefangene im offenen Vollzug ebenso wie im geschlossenen und arbeiten dabei in den Justizvollzugsanstalten Bielefeld, Herford, Detmold oder Hövelhof.

Beratung durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Kreis 74, Fortbildungen (z.B. Einführungskurse), fachliche Begleitung und auch Supervision werden den Ehrenamtlichen dafür geboten.

Interessant finden wir besonders die Benutzung neuer Medien für die Öffentlichkeitsarbeit, man kann nämlich 4 verschiedene Videos über die Arbeit von Ehrenamtlichen auf youtube eingestellt finden.
So ist nicht nur Melanie Meier, sondern neben ihr auch Hilde Petri, Martin Fels und andere freiwillig im Knast:
http://www.youtube.com/watch?v=-ufFUC-smRk
http://www.youtube.com/watch?v=QPL_s3fbcWw
http://www.youtube.com/watch?v=GiJit_UjnLA&mode=related&search=
http://www.youtube.com/watch?v=_Fk7r9hnAEQ&mode=related&search=

Wessen Interesse geweckt ist, der schaue doch mal rein.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Informationsseite für ehrenamtliche Personen und Senioren zum Thema Unfallversicherung & Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Seite www.wegweiser-berufsunfaehigkeitsversicherung.de wurde von einem Studenten-Projekt ( http://www.stu-kv.de/ ) entwickelt um älteren Menschen und auch Ehrenamtlichen einen neutralen Wegweiser zum Thema Unfallversicherung zu geben.
Leider werden Senioren in der Praxis oft unnötige Versicherungen verkauft. Diese Seite gibt Ehrenamtlichen oder Senioren eine neutrale Hilfestellung um unseriöse Angebote zu entdecken. Hier können sich Interessierte selbst zum Thema informieren, ob zum Beispiel der Abschluss einer Unfallversicherung überhaupt sinnvoll ist und was beachtet werden soll, hilfreiche Checklisten können dazu abgerufen werden.

Es handelt sich bei dieser Seite um eine neutrale Informationsplattform, es werden keine Unfallversicherungen verkauft.

Donnerstag, 19. Juli 2007

„Wir geben dem Ehrenamt ein Gesicht“

Die Stadt Wolfsburg hat unter diesem Motto eine Kampagne zum Thema Ehrenamt im Breich Kinder und Jugendliche in Leben gerufen.

Zu finden ist die Kampagne unter: http://www.wob4u.de/1125.html
Die Macher beschreiben Ihre Idee wie folgt:
Ehrenamtliches Engagement hat in Wolfsburg viele Gesichter. In den kommenden Monaten wollen wir hier Fotos von über 100 ehrenamtlich tätigen Menschen veröffentlichen, die in Wolfsburg aktiv sind.
Auf den Fotos sind viele Menschen unterschiedlichster Altersklassen abgebildet, die sich ehrenamtlich engagieren, u.a. auch der Oberbürgermeister.

Wir finden, es ist eine gelungene Aktion, Werbung für das Thema zu machen und gleichzeitig Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, in den Fokus zu stellen.

Die Kampagne verfolgt noch ein anderes Ziel: den politisch verantwortlichen Menschen in Wolfsburg zu zeigen, wer sich alles für Kinder und Jugendliche stark macht, - sehr gelungen finden wir.
Ebenso wie die ansprechende Gestaltung im Retro-Look.

Freitag, 13. Juli 2007

1. Jahr Ehrenamtsblog

Wie schnell die Zeit vergeht. Am 5. Juli 2006 wurde der erste Beitrag des Ehrenamtsblogs veröffentlicht. Seitdem gibt es von Michaele Hamburger und Michel Elberfeld einmal die Woche neuen Informationen zum Thema Ehrenamt im Internet. Zum ersten Geburtstag des Ehrenamtsblog wollen wir etwas mehr über diese beiden Personen und die Autoren des Ehrenamtblogs veraten.
Michaela Hambuger und Michel Elberfeld sind Kunstfiguren, deren Namen an die wichtigen Schritte der Entwicklung ehrenamtlicher Arbeit in Deutschland erinnen. In den Namen wird Bezug genommen auf das

Hamburger System aus dem Jahr 1788

Schon zum Ende des 18. Jahrhunderts kommt es in Hamburg mit Gründung der Hamburgischen Armenanstalt 1788 zu einer systematischen Organisation ehrenamtlicher Arbeit. Es fand eine Zusammenfassung und kommunale Kontrolle der Armenfonds statt. Hamburg wurde in 60 Bezirke aufgeteilt, denen jeweils drei ehrenamtliche Armenpfleger, die auf drei Jahre gewählt wurden, zugeordnet waren. Diese betrieben die Armenpflege mit systematisierten Fragebögen und waren einem auf Lebenszeit gewählten Armenkollegium verantwortlich.

und das

Elberfelder System aus dem Jahr 1853

Im 19. Jahrhundert war ehrenamtliche Tätigkeit sehr oft soziales Ehrenamt in der kommunalen Armenhilfe. Die Krone dieser freiwilligen sozialen Arbeit stellte das im Jahr 1853 in Elberfeld/Westfalen eingeführte Elberfelder System dar. In den folgenden 50 Jahren wurde es von fast allen größeren Städten Deutschlands als „das System sozialer Arbeit“ übernommen. In ihm wird die Stadt in kleine Quartiere aufgeteilt, und jedes Quartier erhielt einen ehrenamtlichen Armenpfleger, der die Bedürftigen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld betreut.

Der Vorname der Beiden war nicht so leicht zu finden. Schnell hatten wir uns darauf geeinigt, dass es eine Frau und ein Mann sein sollten, und der Name des Mannes, Michel, war einfach zu finden. In ihm wird Bezug genommen auf die Figur des deutschen Michel als Personifikation der Bürger dieses Landes. Beim Frauennamen haben wir uns schwerer getan, da gab es eine Menge Vorschläge, aber keiner wollte richtig gefallen. Zum Schluß haben wir einfach einen weiblichen Michel, eine Michaela erfunden, und dabei ist es geblieben.


Wer aber schreibt nun diesen Blog wirklich?

Dieses Geheimnis soll heute gelüftet werden. Die Autoren sind oder waren Mitarbeiter der Paritätischen Akademie in Berlin oder von BürgerAktiv – Paritätische Gesellschaft zur Förderung von Bürgerengagement gGmbH und teilen sich die Arbeit untereinander auf.

Hier nun die Autoren in Namen und Bild:


Anke Baumgärtel, ehemals freie Mitarbeiterin der Paritätischen Akademie jetzt Mitarbeiterin beim Treffpunkt Hilfsbereitschaft in Berlin


Beate Häring, Referentin der Paritätischen Akademie

Ina Kant, Mitarbeiterin von BürgerAktiv – Paritätische Gesellschaft zur Förderung von Bürgerengagement gGmbH

Beatrice Schüll, Referentin der Paritätischen Akademie


Susane Steinmetz, Referentin der Paritätischen Akademie

Stephan F. Wagner, Geschäftsführer der Paritätischen Akademie