Dieser Blog stellt ist eine Kopie von ehrenamt.blogspot.com mit dem Stand vom 31.05.2012
Donnerstag, 26. April 2007
Ehrenamt und Umweltschutz
ZDF.umwelt und DBU zeichnen wieder vorbildliches Engagement ehrenamtlicher Naturschützer aus. Am Wettbewerb muna - Mensch und Natur können sich bis zum 30. Juni 2007 Einzelpersonen und Gruppen beteiligen, die in ihrer Freizeit ideenreich für den Naturschutz aktiv sind. (http://www.dbu.de/719.html)
Der Preis ist mit 25.000 Euro prämiert und zum 6. Mal ausgeschrieben. Gewinnen werden gute Ideen in Sachen Förderung von Ehrenamt und Umweltschutz.
Zu den fünf Gewinnern können aber auch Menschen gehören, die der breiten Öffentlichkeit das Thema Naturschutz mit außergewöhnlichen Aktionen und interessanten Projekten näher bringen. Die Preisverleihung findet am 28. September 2007 im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU statt.
Eine Gute Idee auch, es nicht bei einer einmaligen Preisverleihung zu lassen, sondern „Nachahmer“ zu gewinnen und zu fördern. Im Anschluss an jede Preisverleihung folgt die sogenannte Multiplikationsförderung bzw. Nachahmerförderung. Zu diesem Zweck stellt die DBU in jedem Jahr 100.000 Euro zur Verfügung. Die maximale Fördersumme beträgt 2000 Euro, ein Eigenanteil ist hier nicht erforderlich. Die DBU möchte mit diesem Fördermedium in jedem Jahr etwa 50 ehrenamtliche Projekte unterstützen.Die Ideen und Zielsetzungen der Preisträgerprojekte, bilden inhaltlich die Basis für die nachfolgend aufgeführten Förderschwerpunkte. Durch diese Nachfolgeprojekte sollen die Ideen der aktuellen muna-Preisträger bzw. die naturschutzfachlichen Inhalte ihrer Projekte Verbreitung finden.
Grundsätzlich förderfähig sind:
ehrenamtlich durchgeführte Maßnahmen,
die zur Verbesserung und Erhaltung naturnaher Lebensräume und damit zur Förderung der Biodiversität beitragen
oder durch verschiedene Formen der Umweltkommunikation die Naturschutzarbeit in besonderer Weise unterstützen.
Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sagt zur Idee des Preises: »Die 'muna' ist eine hervorragende Plattform, die Menschen stark zu machen, die aus freien Stücken der Natur helfen. Sie motiviert die Preisträger, in ihrem Bemühen um den Schutz einer intakten Natur nicht nachzulassen, und animiert andere, ihnen nachzueifern.«
Wir finden ein Engagement das sich allemal lohnt.
Freitag, 20. April 2007
Vereinsführung und Ehrenamt
Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements - was bedeutet das – wo erfahre ich das?
Unter „ http://www.vereins-office.de/ - das Portal für die Vereinsführung“ kann man unter anderem einige gute rechtlichen Hintergründe finden, die mit Vereinsführung und Ehrenamt im Verein zusammenhängen. So ergab der Suchbegriff „Ehrenamt“ einige interessante Treffer.
Zum Beispiel Hintergründe für das „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“, das ja wieder kontrovers diskutiert worden ist. Es soll bis auf wenige Ausnahmen (Vorsteuerpauschalierung) rückwirkend bereits zum 01.01.2007 in Kraft treten. Der Parlamentarische Abschluss über die letzte BR-Sitzung ist voraussichtlich am 05./06.07.2007.
Aber was bedeutet dies praktisch gesehen?
In einem Beitrag auf der Seite erhalten Sie einen Überblick zum momentanen Stand des Gesetzesentwurfes, die Kernpunkte zum neuen Gesetzentwurf bis hin zu sinnigen Vorschlägen und Forderungen für das laufende Gesetzgebungsverfahren.
Hier findet man Infos zum letzten Stand des Gesetzes und was dahinter steht
Die Suche auf den Seiten ergab weitere Infos und Hinweise z.B. zu folgenden Sachverhalten:
- Aufwandsentschädigungen: Was Vorstände verdienen dürfen
- Ehrenamt und Sozialversicherung
- Transparenz bei ehrenamtlichen Mitarbeitern: Es zeigen sich immer wieder viele Probleme im Zusammenhang mit der Frage des Vorliegens eines sozialversicherungrechtlich relevanten Tätigwerdens in einem Verein
- etc.
Ein Forum bietet weiterhin die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen.
Freitag, 13. April 2007
Bücher zum Thema Ehrenamt
Unzählige Internetseiten öffnen sich, wenn wir etwas über zum Thema Ehrenamt suchen.
Sollte dem einen oder anderen der Sinn nach „mehr“ stehen, nach ein paar Seiten, die in Ruhe durchgestöbert werden können, finden Sie das passende Nachschlagewerk vielleicht sogar auf der Seite von amazon.de.
Unter dem Link http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&index=books-de&field-keywords=Ehrenamt&page=1 finden Sie über 180 Buchtitel zum Thema Freiwilligenarbeit und Ehrenamt. Die Spanne der Titel ist ebenso breit, wie die der Preiskategorien. Ausführliche Informationen zum Inhalt der Bücher erhält man leider nicht, beim Durchsehen der Titelliste findet sich aber eine Reihe von Themen, die interessant sein können und falls nicht auf dem gewerblichem dann doch über andere Wege nach recherchiert werden können.
Die Titelliste wird angeführt von einigen Büchern für Vereinsvorstände. Nachfolgend finden sich sämtliche andere Themen, sei es zum Management von ehrenamtlichen Mitarbeitern und finanzrechtlichen Hintergründen, zum Ehrenamt im Alter, Ehrenamt in der Kirche oder im Kulturbereich, bürgerschaftliches Engagement oder Freiwilligenarbeit innerhalb und außerhalb Deutschlands u. s. w. Auch Studien und aktuelle Daten sind erhältlich.
Zu guter Letzt aber doch nochmal ein Hinweis auf das Internet. Unter dem Link http://www.ehrenamt-berlin.de/index.cfm?dateiname=ehrenamt_literatur_start.cfm finden Sie eine Bibliothek mit einer gezielten Auswahl an Dokumenten zum Thema Ehrenamt in deutscher und englischer Sprache. Der Bestand wird regelmäßig mit neuen Texten ergänzt. Derzeit sind über 125 Veröffentlichungen abrufbar.
Viel Spaß beim Lesen!
Freitag, 6. April 2007
Gute Tat (Berlin) - ausgezeichnetes Kurzzeitehrenamt
„Heute schon geengelt?“ – so fragt man bei der Stiftung Gute-Tat nun schon seit einigen Jahren. Schnelle und unbürokratische Hilfe steht im Vordergrund. Zielgruppe sind Menschen, die sich zunächst nicht fest binden möchten sondern in Kurzzeit-Projekten freiwillig tätig sein möchten.
Nun wurde die Stiftung Gute-Tat von startsocial, dem bundesweiten Wettbewerbs für soziale Ideen unter insgesamt mehr als 500 soziale Projekten als eines von sieben herausragenden ehrenamtlichen Aktionen ausgezeichnet. Gratulation!
Entstanden ist die Idee zu dieser Informationsplattform für soziale Projekte im Internet aus der eigenen Erfahrung auf dem Gebiet Internetportale und in der Überzeugung, dass die Vorteile gerade des Internets als Informations- und Kommunikationsmedium zukunftsweisend sind.
Wir haben mal nachgeschaut:
Auf der Homepage findet man sich tatsächlich schnell zurecht! Von der Suche nach möglichen Projekten über schnelle Hilfe (Geld- und Sachspenden), Verschenke-Börse bis zu allen Hintergrundinfos wie Konzept und Geschichte der Stiftung ist alles übersichtlich zu finden. Die Suchmaschine für die Projekte bietet interessante Möglichkeiten für den Abgleich mit den eigenen Ideen und lässt sich gut handhaben! Geht mal drauf, von diesen Berlinern kann man sich einiges abkiecken.
Frohe Ostern für unsere Leser sagen Michel und Michaela!
Freitag, 30. März 2007
Neue Ratgeberband ‚“GUT TUN - TUT GUT“ im Bereich Ehrenamt erschienen
Angekündigt ist der Band als ein eine praktische Ideensammlung wie man andere Menschen mit ganz praktischen Dingen unterstützen kann und soll viele Tipps für das ehrenamtliche Engagement enthalten.
"Wir wollen damit noch mehr Menschen ermutigen, für andere da zu sein", erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. "Schon mit wenig Zeitaufwand, kann man viel bewirken."
Das Buch ist erschienen im Schweizer Pendo-Verlag. Es für 9,90 Euro im Buchhandel erhältlich und hat einen Umfang von 88 Seiten.
Der Ratgeber, der aus einer gleichnamigen Kampagne des Sozialverband Deutschland (SoVD) entstanden ist, wird auch viele Beispiele und Erfahrungsberichte von SoVD-Mitgliedern enthalten, die sich seit Jahren ehrenamtlich engagieren.
Schirmherrin der Kampagne ist Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).
Hier noch kurz etwas zum SoVD:
Der SoVD ist ein Verband der die Interessen für Rentnern, Patienten, pflegebedürftigen und behinderten Menschen gegenüber der Politik vertritt. Er setzt sich für soziale Gerechtigkeit und Solidarität ein. Der SoVD berät seine über 500.000 Mitglieder in sozialrechtlichen Fragen und bietet bundesweit ein dichtes Netz an Beratungsstellen.
Mehr Informationen über die Kampagne "Gut tun tut gut" des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) finden Sie unter
Samstag, 24. März 2007
Ruhestand & Ehrenamt
Unsere heutige Generation der Ruheständler kann und möchte noch viel mehr als sich zur Ruhe setzen. Man spricht bereits von den „jungen Alten“ und Jungrentnern.
Gemeint sind Vorruheständler und Senioren zwischen 55 und 70 Jahren. In dieser Generation finden wir geballtes Erfahrungswissen und viele hoch qualifizierte Menschen, die noch einiges zu geben haben.
Der „Stern“ verweist in einem zurückliegenden Artikel auf Zahlen aus einem Freiwilligenbericht der Bundesregierung. Demnach engagiert sich unter den 56-75-Jährigen jeder Dritte für gemeinnützige Zwecke. Allerdings sind hier auch einmalige Aktivitäten mit einbezogen, wie der selbst gebackene Kuchen für das Dorffest u.s.w.
Die Zahl derer, die regelmäßig und mit mehr als 15 Stunden aktiv sind, ist weitaus geringer.
Woran könnte das liegen…?
Ist es der fehlende finanzielle Anreiz, der das Ehrenamt unattraktiv für die ältere Generation macht? Hier muss allerdings betont werden, dass viele soziale Einrichtungen und Institutionen sehr wohl in ihrer Anerkennungskultur einige Anreize für ihre Ehrenamtler geschaffen haben. Die Formen der Anerkennung gehen vom Erstatten der Auslagen, z.B. dem Fahrgeld über Feste und Ausflüge, die teilweise speziell für die Ehrenamtlichen organisiert werden. Beispielhaft wird hier die Ehrenamtskarte von Hessen genannt, die den Ehrenamtlichen Vergünstigungen in Museen, Bädern u. ä. ermöglicht.
Trotz allem sollten materielle Anreize im Ehrenamt eher eine zweitrangige Rolle spielen. Der ideelle Gewinn ist es doch, der vielen Menschen einen ganz speziellen Anreiz bietet.
„Ehrenamtliches Engagement bringt kein Geld, ist aber auch nicht umsonst“ unterstreicht der „Stern“. So sollten wir das auch weiterhin betrachten. Die Betätigungsfelder sind sehr vielfältig und bieten eine breite Palette an Möglichkeiten.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es bereits zahlreiche Initiativen gibt, in denen sich aktive Ruheständler selbst organisiert und vernetz haben.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat zahlreiche generationsübergreifende Freiwilligen-Projekte finanziell unterstützt.
Vielleicht sollten auch Unternehmen, viel mehr Mitarbeiter, die in den Ruhestand verabschiedet werden, verstärkt auf die Möglichkeiten des Engagements aufmerksam machen.
Warum dafür nicht sogar einige aktive Ruheständler als Trainer in das Unternehmen bitten..?
Schauen Sie sich um, z. B. bei den „seniorTrainerin“nen aus dem Modellprogramm EFI –Erfahrungswissen für Initiativen: http://www.efi-programm.de .
Freitag, 16. März 2007
Ehrenamt in der AWO

Unter diesem Emblem findet sich auf den Seiten des AWO-Bundesverbandes eine Seite mit Material und Hinweisen zur ehrenamtlichen Arbeit.
Die Auswahl reicht von Erklärungen des Bundesvorstandes der AWO über Texte zur Geschichte des Ehrenamts bis zu Arbeitsmaterialien. Insgesamt eine Seite, auf der man einiges finden kann, was man für die praktische Arbeit gebrauchen kann. Ledig zwei kleine Kritikpunkte seien angemerkt.
1. Da wird im Jahr 2003 eine telefonische Mitgliederbefragung zum Thema Ehrenamt angekündigt, aber man findet nirgends auf der Seite drei Jahre später Ergebnisse oder Auswertungen dieser Befragung.
2. Obwohl die Erklärung des Bundesvorstandes der AWO zum Ehrenamt mit dem Satz beginnt:"
Bürgerschaftliches Engagement ist eine bedeutsame Form der Beteiligung an den Belangen des Gemeinwesens."
sind die meisten Einträge und Materialien auf dieser Seite aus den Jahren 2003 und früher. Lediglich dreimal ist danach etwas der Seite hinzugefügt worden. Zwei Links auf der Seite funktionieren nicht mehr und enden mit ERROR. Irgendwie kann das mit der Bedeutung des Ehrenamts nicht so ganz hinhauen, wenn für die gute Pflege solch einer an sich wertvollen Seite die Kraft fehlt.
So jetzt war das aber genug Negatives. Insgesamt ist die Seite mit ihren Materialien eine Hilfe. Wer sie sich ansehen möchte, findet sie unter folgendem Link:
http://www.awo.org/pub/verbd_einr/ehrenamt/index.html?openmenu=10
Für die die nicht direkt hingehen wollen hier die Auflistung, was es auf dieser Seite gibt:
Mitgliederbefragung 2003
Ehrenamt im Wandel
Leitgedanken zum bürgerschaftlichen Engagement in der Arbeiterwohlfahrt (Erklärung des Bundesvorstandes)
Politische Rahmenbedingungen für das bürgerschaftliche Engagement (Wilhelm Schmidt)
Historie und Bedeutung des Ehrenamtes in der Arbeiterwohlfahrt (C. Wolfgang Müller)
Die Leitbilddiskussion in der Arbeiterwohlfahrt (Ludwig Pott)
Bürgerschaftliches Engagement in der Arbeiterwohlfahrt (Ludwig Pott)
Die Initiative Ehrenamt (Ludwig Pott)
Praxisprojekte und Initiativen
Bürgerschaftliches Engagement und Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit
Büro für Bürgerengagement, Köln
Pressemeldungen:
AWO legt Sozialbericht "Ehrenamt im Wandel" vor
Auf Enquete-Bericht müssen taten folgen!
Leseprobe: Praxishandbuch
Ehrenamtspreis 2005 „für mich, für uns, für alle“
Freiwilligenagenturen, -börsen, -zentren
Praxisfeld für bürgerschaftliches Engagement: Kindertagestätte
Arbeitshilfe zur Planung
Bewerbungsprofil (22 kB)
Der Ehrenamts-Nachweis
Aus dem AWO-Magazin
Ausgabe 4/2002
Jetzt müssen Taten folgen
Netzwerk für Bürgerengagement
Ausgabe 6/2001
Ehrenamt im Wandel
Ausgabe 4/2001
Zauberstrategien gibt es nicht...
Ausgabe 2/2001
Was ich kann, ist unbezahlbar
Ausgabe 6/1999
Gute Laune – Schlechte Laune
Ausgabe 5/1999
Ein Drehbuch für die Hauptrolle
Links
Handlungskonzept für bürgerliches Engagement bei der AWO Ostwestfalen-Lippe
Enquetebericht: Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements (Download 3.224 kB)
Website www.ehrenamt.de
Wer mit der AWO zu Fragen des Ehrenamts Kontakt aufnehmen will kann sich an Ludwig Pott (Ludwig.Pott@awo.org) wenden.
Die fett rot gedruckten Pressemeldungen sind die Stelle in der Seite wo man auf ERROR stößt.