Freitag, 26. August 2011

Ohne Wohnung was nun?



Diese Seite hilft Menschen, die ohne Wohnung sind und sich zum Thema informieren möchten.



http://www.ohnewohnung-wasnun.de/



„Willkommen,,,,,, im Online-Verzeichnis der Sozialen Dienste und Einrichtungen der Deutschen Wohnungslosenhilfe. Für Obdachlose und Menschen in Existenznotlagen und Lebensangst mit Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und der Existenzsicherung nach §§ 67ff SGB XII in der Bundesrepublik Deutschland.

Informationen und Hilfen aus erster Hand.“ von Richard Brox



Richard Brox hat auf dieser Seite Informationen für Menschen, die ohne Wohnung sind, zusammengetragen.

Er gibt praktische Tipps, informiert wo man sich in Deutschland (Osten, Westen, Süden, Norden) hinwenden kann, in dem er u.a. Beratungs- und Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose kurz beschreibt.





Richard Brox selbst lebt sein Jahre auf der Strasse und betreut und gepflegt die Seit mit viel Engagement und aktualisiert sie regelmäßig.



Er hat auch eine eigen Seite, zu finden unter http://www.kurpfaelzer-wandersmann.de/



Dort sagt er über sich: „Mit Unterbrechungen bin ich seit 1986 Wohnungslos und ohne festen Wohnsitz. Seit 10 Jahren bezeichne ich mich selbst als ein Berber. Berber sind Menschen die bewusst als Obdachlose ohne festen Wohnsitz "Andersleben" und von Ort zu Ort ziehen. Den Lebensunterhalt verdienen Berber mit Tagelöhner- und Gelegenheitsarbeiten, Betteln, Tages- und Wochenendsätzen.“



Es ist ein…

„Tagebuch vom Leben am Rand. Einblicke in den Abgrund der gesellschaftlich, sozialen Ausgrenzung.“

















Donnerstag, 18. August 2011

„MACH ES SELBER“ – Do it Yourself!



Die Financial Times hat vor kurzem eine Serie eröffnet, die seit dem 3.August über unterschiedlichste Formen von Bürgerengagement berichtet.

„Wut war gestern: seit der Staat sich aus immer mehr Aufgaben zurückzieht, nehmen Bürger und Unternehmen ehemals öffentliche Dienstleistungen selbst in die Hand.“ Und berichten abwechslungsreich über verschiedene Beispiele dafür: wie einem öffentlichen Schwimmbad, dass dem Bürgermeister anteilig gehört, einem Kindergarten von Mittelständlern, von privaten „Rangern“ oder einem Verein, der Volksentscheide auf Bundesebene möglich machen will.

Weiterstöbern?:

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:mach-es-selber/60086739.html







Montag, 15. August 2011

Steuerfreies Einkommen für Ehrenamtliche Tätigkeiten

Für ehrenamtliche Nebeneinkünfte die mildtätige, gemeinnützige oder kirchliche Organisationen fördern, gibt es einen Steuerfreibetrag nach §3 Nr.26a Einkommenssteuergesetz (EStG) von 500€ jährlich.



Die Übungsleiterpauschale wird im §3 Nr.26 Einkommenssteuergesetz (EStG) geregelt und liegt bei 2100€ jährlich. Von dieser Regelung provitieren können nebenberuflichen Tätigkeiten als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder vergleichbare nebenberufliche Tätigkeiten so wie künstlerischen Tätigkeiten und Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen. Übersteigt das Einkommen den Betrag, so muss nur das Einkommen versteuert werden, das über dem Betrag liegt. Dafür können notwendige Ausgaben nur abgezogen werden, soweit diese die 2100€ übersteigen.

Sonntag, 7. August 2011

Der Bundesfreiwilligendienst


In den letzten Wochen hat es viel Kritik am neuen Bundesfreiwilligendienst gegeben. Darum soll es heute hier nicht gehen.
Heute wollen wir darauf schauen, was zu beachten ist, wenn man den Bundesfreiwillligendienst machen will.
Also erst mal:


Wer kann den Dienst machen?

Alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Pflichtschulzeit absolviert haben, können Bundesfreiwilligendienst machen: Junge Menschen nach der Schule, Menschen in mittleren Jahren und Seniorinnen und Senioren. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle. Dies gilt auch für Ausländer, sofern sie über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen, die ihnen die Aufnahme der Arbeit erlaubt
.

Wie lange dauert der Dienst?

Die Regeldauer sind 12 Monate. Man kann den Dienst aber auch auf 6 Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern, maximal möglich sind 24 Monate Dienstdauer. Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können auch in Teilzeit (mindestens 20 Stunden pro Woche) tätig werden.
Eine Menge an Informationen erhält man auf der Seite der Bundesregierung zum Bundesfreiwilligendienst:


Dort findet man auch eine Platzbörse, die es einem erlaubt bundesweit nach Einsatzstellen in den verschienden Bereichen schnell und übersichtlich zu suchen. Eine Verknüpfung mit Landkarten gibt einem die Möglichkeit die jeweilige Einsatzstelle schnell zu finden.
Unter dem Stichwort "Oft gestellte Fragen" findet man eine ganze Reihe von Informationen. Leider muß gesagt werden, dass dieser Teil der Seite nicht optimal organisiert ist, die wirkliche Fülle an Informationen erhält man erst, wenn man unten auf der Seite auf den kleinen Link
"Bundesfreiwilligendienst von A bis Z" klickt. Zur Erleichterung hier der direkte Link zu diesem Teil der Seite.


Unter dem Stichwort Einsatzfelder gibt es eine kurzen Überlick über die wesentlichen Einsatzfelder des Bundesfreiwilligendienstes. Diese sind:

- der soziale Bereich
- der ökologische Bereich
- der kulturelle Bereich
- der Sport
- die Integrationsarbeit

Hier werden kurze Beispiele für Einsatzorte gegeben. Das geht dann so:
"Lena F. macht ihren Bundesfreiwlligendienst in der Nachmittagsbetreuung einer Gesamtschule"
Auf der Seite wird auch eine Hotline angeboten, allerdings geht aus der Seite nicht klar hervor, wann diese Hotline besetzt ist.
Die Nummer ist

0221 - 36 73 0

So, und dann gibt es noch einen Bereich für Träger und Einsatzstellen. Wer eine Stelle anbieten will, kan sich hier informieren und, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, diese auch direkt in das Protal einstellen.

Sonntag, 31. Juli 2011

Freiwillige Feuerwehr wirbt verstärkt um Mitglieder bei Migranten

http://www.feuerwehr-himmelkron.de/Download/Aktionen/faltblatt_feuerwehren.pdfDer Freiwilligen Feuerwehr schwinden bundesweit die Mitglieder. Zwar ist der Rückgang noch nicht gravierend, doch vielerorts bertägt der Schwund ca. 1% jährlich. Nachdem im Bundesdurchschnitt jeder fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund hat, nur ca. 1% der Migranten bei einer Hilfsorganisation herenamtlich tätig ist, im Gegensatz zu 3% bei Deutschen ohne Migrationshintergrund, muss auch die Freiwillige Feuerwehr ihre Mitgliederstruktur überdenken.

Im vierten Beitrag des SWR International Wochenrückblick von 12.07. bis 16.07.2010 unter dem Titel “Ehrenamt - Freiwillige Feuerwehr und DRK in Tübingen werben um Migranten”, stellt der SWR in einem Radiobeitrag eine Untersuchung zu diesem Thema vor.
Die Untersuchung wurde als, im Moment vergriffene, Broschüre mit dem Titel “Meier. Müller. Shahadt - Migranten bei der Feuerwehr und dem Roten Kreuz” veröffentlicht.

Die Bertelsmann Stiftung zeigt in der Studie “Jugend in der Zivilgesellschaft” (2011) auf, dass es gerade bei der Engagementbereitschaft bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund nicht fehlt. Bis zu 54% der Jugendlichen mit Migrationshintergrund würden sich gern mehr engagieren.
http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_33702_33705_2.pdf


Desshalb wird bereits vielerorts nun verstärkt und gezielt um Mitglieder mit Migrationshintergrund geworben.
In Bayern beispielsweise stagniert die Zahl der Mitglieder die letzten fünf Jehre. Deshalb wird der Landesfeuerwehrverband Bayern im September eine große Imagekampagne starten.
http://www.antenne.de/Feuerwehren-wollen-Frauen-und-Migranten-werben__nachrichten_37441_news.html
Eine ähnliche Situation herrscht auch im Wetteraukreis:
http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/migranten-sollen-feuerwehren-verstarken-14298

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Integration hat eine Studie zum Thema: “EinstellungEinstellungs- und Interessenslagen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zum ehrenamtlichen Engagement in der Jugendfeuerwehr in Niedersachsen”

Und auch in Österreich stellt man sich der Situation und Integriert Migranten ebenfalls zu Kameraden, die Schulter an Schulter bei ihren Einsätzen zu finden sind:
http://derstandard.at/1296696609530/Integration-bei-der-Feuerwehr-Migranten-geben-Wasser-marsch

Donnerstag, 14. Juli 2011

Filmischer Geschichtenreigen über Ehrenamtliche im Einsatz


„Damits weiter geht – Engagement in Berlin“
…hier gibt’s mal nicht die typische „Vorleseomi“ oder den Besuchsdienst im Pflegeheim, sondern eben andere Beispiele für Ehrenamtliche Arbeit. Der 30minütige kurzweilige Film, der jetzt veröffentlicht wurde, heißt „Damit´s weiter geht“, wurde in Berlin gedreht und basiert auf den Erfahrungen mit dem Freiwilligendienst aller Generationen, einem Bundesprojekt, bei dem sich Ehrenamtliche zu ihrem Einsatz verpflichten und im Gegenzug dafür Qualifizierungen kostenlos genießen konnten. Es gab zu Beginn des Projektes nicht nur in Berlin viele Hürden zu überwinden, letzten Endes haben sich dann doch viele Ehrenamtliche dafür gefunden. Jetzt läuft das Projekt Ende des Jahres aus und somit auch die Möglichkeit, es zu nutzen – gerade wo es „angekommen“ ist….
Wer Lust hat, mag mal reinschauen:
http://www.sozialtube.de/movie.cfm?id=55

Dienstag, 5. Juli 2011

wheelmap.org – Rollstuhlgerechte Orte finden

Die Homepage http://wheelmap.org/ zeigt auf einer Online-Weltkarte rollstuhlgerechte Orte an. Mit einem einfachen Ampelsystem kann jeder Lokale, Geschäfte, Kinos usw. in seiner Umgebung eintragen oder bestehende Einträge ändern – ganz ohne Registrierung und Erfassung persönlicher Daten. Die Seite ist eine Initiative von Sozialhelden e.V. und besteht seit September 2010: „Schon nach einem halben Jahr haben Freiwillige über 40.000 Orte eingetragen, täglich kommen 100 neue Orte dazu.“ (Pressetext auf wheelmap.org)
Weiterhin heißt es: „Mit Hilfe dieser Ampel können Menschen mit Mobilitätseinschränkungen entsprechende Orte in ihrer Umgebung und sogar weltweit finden. Da auch Orte verzeichnet werden, die nicht rollstuhlgerecht sind, werden Besitzer von Café oder anderen öffentlichen Orten auf das Problem aufmerksam gemacht und dazu angeregt über Rollstuhlgerechtigkeit in ihren Räumen nachzudenken. (…) Wheelmap.org ist ein Projekt der Sozialhelden – einer Gruppe von engagierten jungen Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen.“

Besonders schön für den Einstieg in das Portal ist die automatische Erkennung des PC-Standorts, das heißt in Berlin öffnet sich eine andere Start-Karte als in Hamburg oder Paris. Die Seite macht Lust darauf, selbst nach Orten zu suchen und so soll es nach Auffassung der Sozialhelden auch sein. Für weitere Informationen: http://wheelmap.org/ und http://sozialhelden.de/