Ehrenamt braucht unsere Anerkennung
Unter dem Motto "Gemeinsam geht's - Menschen helfen Menschen" würdigte die Kanzlerin die Bedeutung der Freiwilligentätigkeit für die Gesellschaft.
Am 7.04. hat Angela Merkel 200 Freiwillige im Bundeskanzleramt empfangen, in einem Podcast spricht Sie über Ehrenamtliche Engangement: „Ich möchte mit meiner Einladung ganz bewusst ein Zeichen setzen", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Empfang am Dienstag im Bundeskanzleramt. "Was die vielen Ehrenamtlichen, auch die vielen jungen Menschen unter ihnen da für das Gemeinwohl leisten, ist bewundernswert und gehört zu den ganz starken Seiten unserer Gesellschaft".
Es sei wichtig, dass diejenigen Anerkennung erführen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement zum lebenswerten Leben in unserer Gesellschaft beitrügen, so Merkel im Video-Podcast.
Den Podcast finden Sie unter: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Podcast/2011/2011-04-02-Video-Podcast/2011-04-02-video-podcast.html
Dieser Blog stellt ist eine Kopie von ehrenamt.blogspot.com mit dem Stand vom 31.05.2012
Dienstag, 19. April 2011
Freitag, 8. April 2011
Sei Berlin! Sei ehrenamtlich! Sei international!
Erzähl Deine Geschichte in der Aktion „be Berlinternational“
Schon im letzten Jahr gab es zum ehrenamtlichen Engagement in Berlin eine großflächige Hauptstadtkampagne – im wahrsten Sinne des Wortes. An der Siegessäule wurden bei der Aktion „Berlin, Dein Gesicht“ 204 engagierte Berlinerinnen und Berliner überlebensgroß portraitiert.
Jetzt können engagierte Geschichten erzählt werden! Berliner sind multikulti. Sie kommen aus vielen verschiedenen Orten und tun viel an verschiedenen Orten. Projekte, Initiativen, Straßenfeste, nicht zuletzt der „Karneval der Kulturen“ werden von engagierten Menschen mitgestaltet und organisiert. Wer seine eigene Engagement-Geschichte erzählen möchte oder über jemand anderen berichten möchte, hat noch bis zum 11.April Gelegenheit dazu. Auf der Seite http://www.sei.berlin.de/kampagne/beberlinternational/ kann man sich kurz und schmerzlos eintragen und loserzählen. Wer kann mitmachen? - alle Berlinerinnen und Berliner, die sich in irgendeiner Form für das interkulturelle Leben in der Stadt engagieren. Das ist nicht unbedingt neu. Das Thema Integration steht ja derzeit auf „vielen Fahnen“.
Eine Jury entscheidet Ende April darüber, welche Geschichte auf der Kampagnenwebseite veröffentlicht wird. Ende Mai 2011 gibt es dann an der verhüllten Staatsoper unter den Linden zwei große Plakate mit den Schreibern der schönsten Geschichten. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn das Ganze nicht mit einem großen Fest, zu dem alle Finalisten eingeladen werden, gefeiert werden würde. Also ran ans Geschichten-Erzählen vor dem Wochenendfrühlingsspaziergang oder einfach ein bisschen schmökern in den Engagement-Geschichten anderer. Viel Freude dabei!
Schon im letzten Jahr gab es zum ehrenamtlichen Engagement in Berlin eine großflächige Hauptstadtkampagne – im wahrsten Sinne des Wortes. An der Siegessäule wurden bei der Aktion „Berlin, Dein Gesicht“ 204 engagierte Berlinerinnen und Berliner überlebensgroß portraitiert.
Jetzt können engagierte Geschichten erzählt werden! Berliner sind multikulti. Sie kommen aus vielen verschiedenen Orten und tun viel an verschiedenen Orten. Projekte, Initiativen, Straßenfeste, nicht zuletzt der „Karneval der Kulturen“ werden von engagierten Menschen mitgestaltet und organisiert. Wer seine eigene Engagement-Geschichte erzählen möchte oder über jemand anderen berichten möchte, hat noch bis zum 11.April Gelegenheit dazu. Auf der Seite http://www.sei.berlin.de/kampagne/beberlinternational/ kann man sich kurz und schmerzlos eintragen und loserzählen. Wer kann mitmachen? - alle Berlinerinnen und Berliner, die sich in irgendeiner Form für das interkulturelle Leben in der Stadt engagieren. Das ist nicht unbedingt neu. Das Thema Integration steht ja derzeit auf „vielen Fahnen“.
Eine Jury entscheidet Ende April darüber, welche Geschichte auf der Kampagnenwebseite veröffentlicht wird. Ende Mai 2011 gibt es dann an der verhüllten Staatsoper unter den Linden zwei große Plakate mit den Schreibern der schönsten Geschichten. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn das Ganze nicht mit einem großen Fest, zu dem alle Finalisten eingeladen werden, gefeiert werden würde. Also ran ans Geschichten-Erzählen vor dem Wochenendfrühlingsspaziergang oder einfach ein bisschen schmökern in den Engagement-Geschichten anderer. Viel Freude dabei!
Freitag, 1. April 2011
Engagement für Japan – Engagement gegen Atomkraft
Seit drei Wochen bestimmen die Bilder aus Japan die hiesigen Nachrichten. Anteilnahme gibt es und den Wunsch zu helfen, ebenso aber auch die Frage nach der Zukunft der Atomenergie im eigenen Land.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat auf seiner Internetseite eine Liste vertrauenswürdiger Spendenorganisationen veröffentlicht und gibt Hinweise zu Spenden in Katastrophenfällen. Wer den Betroffenen vor Ort helfen will und unsicher ist, über welche Organisation er/sie das am besten tut, kann hier weitere Informationen erhalten:
http://www.dzi.de/downloads/DZI-Spenden-Info-Erdbeben-und-Tsunami-Japan-5.pdf
Wer sich in Deutschland für den Ausstieg aus der Atomenergie engagieren möchte, wird im Netz ebenfalls fündig: das Portal „www.campact.de - Demokratie in Aktion“ bietet die Möglichkeit eines Online-Appells und liefert Informationen zu weiteren Aktionen (z.B. Landwirtschaftspolitik, Klimaschutz). Nähere Informationen unter: http://www.campact.de/campact/home
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat auf seiner Internetseite eine Liste vertrauenswürdiger Spendenorganisationen veröffentlicht und gibt Hinweise zu Spenden in Katastrophenfällen. Wer den Betroffenen vor Ort helfen will und unsicher ist, über welche Organisation er/sie das am besten tut, kann hier weitere Informationen erhalten:
http://www.dzi.de/downloads/DZI-Spenden-Info-Erdbeben-und-Tsunami-Japan-5.pdf
Wer sich in Deutschland für den Ausstieg aus der Atomenergie engagieren möchte, wird im Netz ebenfalls fündig: das Portal „www.campact.de - Demokratie in Aktion“ bietet die Möglichkeit eines Online-Appells und liefert Informationen zu weiteren Aktionen (z.B. Landwirtschaftspolitik, Klimaschutz). Nähere Informationen unter: http://www.campact.de/campact/home
Freitag, 25. März 2011
Ausgezeichnet! "Dein Blut, Dein Schweiß, Deine Tränen für Berlin".
Unter diesem Motto warb die B.Z. auf Hunderten Plakaten in der ganzen Stadt für die Aktion "Berliner Helden". Das Ziel: Werbung fürs Ehrenamt machen und noch mehr Menschen für soziales Engagement begeistern. Schöner Nebeneffekt: die Kampagne, entworfen von der Agentur Scholz & Friends, gewann jetzt in München den "iF communication design award". Seit 2004 werden damit jährlich besonders herausragende Formen des Kommunikationsdesigns ausgezeichnet.
Werbung für Ehrenamt kann also auch schön sein….
Hier sind die Plakate zu sehen:
http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?rubric=Medien&nr=42008#42008
was ist das für ein Preis?
http://www.ifdesign.de/landing_iFawards_d
Sonntag, 20. März 2011
Phänomen “GuttenPlag”
Viele haben ehrenamtlich bei der Aufdeckung der Plagiate von zu Guttenberg über das Wiki GuttenPlag mitgewirkt. Dabei wurde die Doktorarbeit innerhalb von Rekordzeit erstaunlich präzise untersucht. Eine herkömliche Gruppe von Experten wäre vermutlich nicht in der Lage gewesen, innerhalb dieser kurzen Zeit, und überhaupt diese Menge an Plagiaten aufzudecken. Dieses Phänomen lässt sich mit der Theorie der Schwarmintelligenz erklären, welche davon ausgeht, dass sich in Gruppen Intelligenz miteinander koppeln lässt.
https://www.youtube.com/watch?v=vEXEf0izSsc
Außerdem möglich war diese Aktion durch die dastisch gesunkenen Kosten für Gruppenzusammenarbeit im Netz. Überschüssige Geistesenergie der Menschen wird gebündelt, um so gesellschaftliche Leistung zu erbringen, die im 20. Jahrhundert unvorstellbar gewesen wären.
http://carta.info/38395/guttenplag-cognitive-surplus-bei-der-arbeit/
Nach den selben Prinzipien funktioniert auch das 2001 gegründete Online-Lexikon Wikipedia.
https://www.youtube.com/watch?v=vEXEf0izSsc
Außerdem möglich war diese Aktion durch die dastisch gesunkenen Kosten für Gruppenzusammenarbeit im Netz. Überschüssige Geistesenergie der Menschen wird gebündelt, um so gesellschaftliche Leistung zu erbringen, die im 20. Jahrhundert unvorstellbar gewesen wären.
http://carta.info/38395/guttenplag-cognitive-surplus-bei-der-arbeit/
Nach den selben Prinzipien funktioniert auch das 2001 gegründete Online-Lexikon Wikipedia.
Donnerstag, 10. März 2011
Engagement von sozial Benachteiligten – Nicht vorhanden oder nicht erkannt?
Statistische Erhebungen zur Verteilung von bürgerschaftlichem Engagement in der Gesellschaft zeichnen gemein hin ein ähnliches Bild: Je höher der Bildungsgrad und das Einkommen einer Person ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich engagiert. Aber was ist mit den Personen am Rande unserer Gesellschaft? Sind diese wirklich so unterdurchschnittlich häufig engagiert? Muss man sich Engagement „leisten können“? Oder sind vielleicht einfach die Werkzeuge, mit denen die Engagementquote ermittelt werden soll nicht filigran genug um der speziellen Situation dieser Menschen gerecht zu werden? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich eine Forschungsgruppe des Göttinger Instituts für Demokratieforschung auseinandergesetzt. Dabei wurden in drei deutschen Städten (Göttingen, Kassel und Leipzig) Personen interviewt und so genannte Fokusgruppen (also moderierte Diskussionen) durchgeführt. Das Ergebnis ist interessant: Sozial Benachteiligte (analog zu Ober- und Mittelschicht „Unterschicht“ genannt) haben eine gar nicht so geringe Engagementquote wie gemeinhin angenommen. Auch hier gibt es zivilgesellschaftliches Engagement. Nur anders.
Eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, die demnächst im Transcript Verlag als Buch veröffentlicht werden, finden Sie auf dem institutseigenen Blog:
http://www.demokratie-goettingen.de/blog/und-sie-engagiert-sich-doch/
Eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, die demnächst im Transcript Verlag als Buch veröffentlicht werden, finden Sie auf dem institutseigenen Blog:
http://www.demokratie-goettingen.de/blog/und-sie-engagiert-sich-doch/
Montag, 7. März 2011
Helf ich dir, helf ich mir
Spenden und Marketing
Peter Lau schreibt schreibt über Fundraising-Profis und die neue Business-Mentalität beim Spenden in seinem Artikel "Helf ich dir, helf ich mir" in der aktuellen Ausgabe von brand eins (13. Jahrgang Heft 02 Februar 2011). "Dass für die Spenden Marketing gemacht wird, schadet niemandem, beschmutzt nicht die Hilfe und auch nicht den Spender", so Lau. "Es beschmutzt allein ein naives Bild von selbstloser Hilfe, das vor allem eines ist: falsch." Notwendig sei professionelles Fundraising wegen der zunehmenden Konkurrenz auf dem Spendenmarkt und wegen des anstehenden Generationswechsels von älteren zu jungen Spendern. Kleinere Organisationen seien dabei klar im Vorteil: "Die wichtigste Währung im Umgang mit Hilfe sind Gefühle - und von denen haben die Kleinen einfach mehr", so Lau.
Lust nachzulesen? Hier nachsehen:
http://www.brandeins.de/archiv/magazin/marketingevent/artikel/helf-ich-dir-helf-ich-mir.html
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