Unsere Gesellschaft wird immer älter! Im Jahr 2050 werden 50% der Deutschen älter als 50 sein. 30% sogar älter als 60 Jahre. Altersarmut ist kein Phänomen bei Wenigen, sondern Realität bei vielen Senioren, denen es fiskalisch nicht möglich ist ihren Lebensabend mit Lebensfreude zu verbringen. Oftmals sitzen Sie einsam und allein im Altersheim, wo Tristes und Langeweile die Stunden wie Tage vergehen lassen.
Schlecht ausgestattete Altersheime, überlastetes, teilweise unzureichend ausgebildetes, Personal und keine Aussicht auf eine ordentliche Freizeitgestaltung, und davon haben Senioren mehr als genug, verwandeln das Leben in eine graue Symphonie der Langeweile.
Der ,,Help Music Award‘‘ möchte auf dieses Problem hinweisen und helfen! In Zusammenarbeit mit den Wohngemeinschaften der Human e.V. und Sozialstation Brücke, die demenzkranken Menschen ermöglichen ein Leben in ,,normalen’’ Wohnumständen mit angepasster Pflege zu führen.
Zu diesem Zweck findet am 14. August der ,,Help Music Award’’ in Berlin, auf dem Gelände des historischen Flughafens Tempelhof, statt. Auf dem Platz der Luftbrücke wird es sieben Themenbereiche geben, die alle Musikgeschmäcker befriedigen.
Der Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des ,,Help Music Awards’’ an jeweils einen etablierten Künstler und einen Newcomer. Nicht allein das musikalische Schaffen, sondern auch das soziale Engagement eines Künstlers wird bewertet. Der Preis wird in Zusammenhang mit einer Spende, die aus dem Erlös der Veranstaltung stammt, vergeben. Dieser Beitrag wird dann dem sozialen Projekt zu Gute kommen für das sich der Künstler einsetzt. Auch der zweite und dritte Platz werden Spenden für ihre sozialen Projekte erhalten.
Ein Fest für Jeden und die ganze Familie - ein Besuch wird sich lohnen!
Ihr wollt live beim Help Music Award 2010 auftreten?
Dann bewerbt euch als Solo-Künstler, Band oder DJ bis zum 1. Mai per eMail an bewerbung@help-musicaward.com
Alle weiteren Infos unter:
http://www.help-musicaward.com/
Dieser Blog stellt ist eine Kopie von ehrenamt.blogspot.com mit dem Stand vom 31.05.2012
Donnerstag, 15. April 2010
Donnerstag, 8. April 2010
30 Jahre und noch lange kein „Altes Eisen“
Eine besondere Einrichtung feiert in diesen Tagen ihren dreißigsten Geburtstag: Das Berliner „Theater der Erfahrungen“ in Trägerschaft des Nachbarschaftsheims Schöneberg. In ganz Deutschland gibt es zahlreiche „Seniorentheater“ – was also ist das Besondere an diesem? Alle auf die Bühne gebrachten Stücke entstehen aus dem, was die Spielerinnen und Spieler an Erfahrungen und eigenen Erlebnissen einbringen. Mittels Improvisationen werden Szenen erarbeitet, die sich Stück für Stück zu eben dem zusammenfügen: einem neuen Stück. Die Themen sind breit gestreut und lassen den kritischen (manchmal auch bissigen) Blick auf das Hier und Jetzt nicht vermissen. Sie heißen zum Beispiel „Hartz IX“ oder „Feierabendrebellen“ und werden auf die Bühne gebracht von den Gruppen „Bunte Zellen“, „Ostschwung“ und „Spätzünder“.
Und was ist an der Tatsache, dass man gern Theater spielt, bürgerschaftliches Engagement? – Dieses Wandertheater ist ständig unterwegs, bringt seine Stücke in Pflegeheimen und Schulen auf die Bühne, diskutiert sie mit dem Publikum, veranstaltet mit Schülerinnen und Schülern Workshops zu Themen wie Fremdsein, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit.
Die neueste Produktion ist das Musical „Altes Eisen“, das vor zwei Wochen in der Berliner ufa-Fabrik aufgeführt wurde und das – aus Anlass des Jubiläums in diesem Jahr – Spieler/innen aller Gruppen auf der Bühne vereinte.
Mehr über die Arbeit des Theaters der Erfahrungen und aktuelle Auftrittstermine in Berlin und anderswo über diese Homepage: http://www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de/
Und was ist an der Tatsache, dass man gern Theater spielt, bürgerschaftliches Engagement? – Dieses Wandertheater ist ständig unterwegs, bringt seine Stücke in Pflegeheimen und Schulen auf die Bühne, diskutiert sie mit dem Publikum, veranstaltet mit Schülerinnen und Schülern Workshops zu Themen wie Fremdsein, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit.
Die neueste Produktion ist das Musical „Altes Eisen“, das vor zwei Wochen in der Berliner ufa-Fabrik aufgeführt wurde und das – aus Anlass des Jubiläums in diesem Jahr – Spieler/innen aller Gruppen auf der Bühne vereinte.
Mehr über die Arbeit des Theaters der Erfahrungen und aktuelle Auftrittstermine in Berlin und anderswo über diese Homepage: http://www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de/
Donnerstag, 1. April 2010
Ein Spiel mit dem (Oster-)Feuer
Endlich stellt sich ein bisschen Frühling ein und das Osterwochenende wartet auf uns. Und um das zu bekräftigen, werden traditionell in den Nächten vom Ostersamsat bis zum Ostermontag zahlreiche Osterfeuer entzündet, mit denen der Winter auch tatsächlich und endgültig vertrieben werden soll.
Was sich so schön und gemütlich anhört, muss dennoch rechtlich gut abgesichert sein. Dass die Bräuche rund um Osterfeuer und Fackelzug auch Gefahren mit sich bringen, bedenken viele ehrenamtlich Engagierte nicht. Aus diesem Grund warnt der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. http://www.deutsches-ehrenamt.com die ehrenamtlich engagierten Veranstalter: "Vereinsvorstände müssen bestimmte Vorschriften bei einem Osterfeuer einhalten. Sie müssen die Teilnehmer und sich selbst vor Risiken schützen."
Hier warnt der Verein ganz eindringlich: "Dient die Veranstaltung nicht dem Vereinszweck, ist eine zusätzliche Absicherung nötig. Fehlt ein Schutz vor dem persönlichen Haftungsrisiko, haftet der Vorstand im Ernstfall mit seinem Privatvermögen."
Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. steht seinen Mitgliedern beratend zur Verfügung und hilft dabei, eine Veranstaltung wie das Osterfeuer richtig vorzubereiten und sich rechtlich abzusichern. Er sorgt dafür, dass das Ehrenamt nicht zum persönlichen Risiko wird.
Sieben Praxis-Tipps zum Osterfeuer werden hier allen ans Herz gelegt.
Damit die Freude am Osterfeuer ungetrübt bleibt, rät der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. den Verantwortlichen die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:
1. Verwenden Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz, das frei von Blättern ist.
2. Erstellen Sie einen Plan, damit die Feuerstelle bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigt wird.
3. Sichern Sie die Feuerstelle vorschriftsmäßig ab.
4. Melden Sie das Osterfeuer beim Ordnungsamt an und lassen Sie sich die Größe des Osterfeuers genehmigen.
5. Kontrollieren Sie, ob die Wege für den Fackelzug begehbar sind. Markieren Sie größere Hindernisse und Stolperstellen in der Dunkelheit.
6. Überprüfen Sie, ob die Veranstaltung des Osterfeuers laut Satzung Ihrem Vereinszweck entspricht.
7. Klären Sie, ob Sie und Ihre Gäste bei der Veranstaltung unfallversichert sind.
In diesem Sinne: Spielen Sie ruhig ein bisschen mit dem feuer, aber seien Sie vorsichtig dabei. Frohe Ostern!
Donnerstag, 25. März 2010
3. Berliner Freiwilligenbörse am 17. April 2010
Am
17. April 2010 von 11:00 bis 17:00 Uhr
findet zum dritten Mal die Berliner Freiwilligenbörse von der Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ im Roten Rathaus statt.
www.berliner-freiwilligenboerse.de
Sie wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin sowie des Europäischen Sozialfonds.
Der Eintritt ist frei.
Das Motto 2010 lautet
"Ehrenamt tut gut!"
Mehr als 90 Organisationen präsentieren sich von 11:00 bis 17:00 Uhr und alle die auf der Suche nach einer neuen ehrenamtlichen Herausforderung sind können hier ein auf sie zugeschnittenes Engagement finden.
Auch vor Ort kann Man oder Frau sich schon ehrenamtlich engagieren.
Für die 3. Berliner Freiwilligenbörse werden noch ehrenamtliche Lotsen gesucht. Sie sollen Besuchern im Börsentrubel mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Informationen finden Sie hier:
Börsen-Lotsen gesucht
Dauer des Einsatzes: ca. vier Stunden zwischen 10:00 und 17:00 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie hier:
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Flyer und Börsenblatt Online verfügbar
Ein bisschen "Werbung" in eigener Sache: Es gibt auch einen Informationsstand von Bürgeraktiv, hier arbeitet die Paritätische Akademie in einem Kooperationsprojekt mit der Senatskanzlei an der Weiterentwicklung und dem Ausbau des Portals www.berlin.de/buergeraktiv.
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Flyer und Börsenblatt Online verfügbar
Ein bisschen "Werbung" in eigener Sache: Es gibt auch einen Informationsstand von Bürgeraktiv, hier arbeitet die Paritätische Akademie in einem Kooperationsprojekt mit der Senatskanzlei an der Weiterentwicklung und dem Ausbau des Portals www.berlin.de/buergeraktiv.
Freitag, 19. März 2010
Lust auf eine Patenschaft?
Aktion Zusammenwachsen unterstützt Bildungspatenschaften mit dem Ziel bestehende Patenschaftsprojekte für junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund zu unterstützen und die Gründung neuer Projekte anzuregen.
Im Rahmen der „Aktion zusammen wachsen“ wurden zahlreiche Unterstützungsangebote für Patenschaftsprojekte entwickelt. In fünf Regionen in Deutschland sind Servicestellen aufgebaut worden und stehen Projekten und Interessierten vor Ort als Anlaufstellen mit kompetenten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung. Workshops und Kongresse haben zudem den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten gefördert.
Informationen zu Patenschaften, die bunt und vielfältig sein können, erhalten sie über
www.aktion-zusammen-wachsen.de. Beispielweise bringt die Europa Universität Viadrina ausländische Studierende mit einheimischen Bürgerinnen und Bürgern zusammen.
Erfahrungsberichte von sogenannten Tandems oder auch Patenschaftsprojekte können Lust auf eine Patenschaft machen.
Wenn Sie sich vorstellen können, eine Patenschaft zu übernehmen oder ein Projekt ins Leben rufen wollen, dann sind sie bei der Aktion Zusammenwachsen richtig.
Im Rahmen der „Aktion zusammen wachsen“ wurden zahlreiche Unterstützungsangebote für Patenschaftsprojekte entwickelt. In fünf Regionen in Deutschland sind Servicestellen aufgebaut worden und stehen Projekten und Interessierten vor Ort als Anlaufstellen mit kompetenten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung. Workshops und Kongresse haben zudem den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten gefördert.
Informationen zu Patenschaften, die bunt und vielfältig sein können, erhalten sie über
www.aktion-zusammen-wachsen.de. Beispielweise bringt die Europa Universität Viadrina ausländische Studierende mit einheimischen Bürgerinnen und Bürgern zusammen.
Erfahrungsberichte von sogenannten Tandems oder auch Patenschaftsprojekte können Lust auf eine Patenschaft machen.
Wenn Sie sich vorstellen können, eine Patenschaft zu übernehmen oder ein Projekt ins Leben rufen wollen, dann sind sie bei der Aktion Zusammenwachsen richtig.
Donnerstag, 11. März 2010
Band Aid und Waffen??
Wer sich engagiert, sollte trotz allem überlegen: wo und für was engagiere ich mich? Bzw. wofür wollen wir genau spenden?
Denn ist Geld im Spiel, erhöht sich die Gefahr größer, dass Menschen versuchen daran teilzuhaben, für die es nicht gedacht war.
Dies geschah nun sogar dem bekannten Projekt „Band Aid“, die bereits vor 20Jahren um die 100 Millionen Dollar für das damals von einer Dürre heimgesuchte Äthiopien über das legendäre Live-Aid-Konzert und verkaufte Platten einspielte.
Infos darüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Aid
Seit dem tritt Bob Geldof mit dem Projekt Band Aid immer wieder in Erscheinung und engagiert sich für Afrika, indem er auch andere Musiker zusammentrommelt. Ein Bericht der BBC über die Veruntreuung eines Teils des Geldes für Rebellen und deren Zwecke (ausgerechnet Waffen und Unterstützung anderer Rebellen) sorgten für Aufregung. Bisher ist unklar, was genau geschah.
Wie auch immer: es ist nach wie vor gut, vor Ort für Kontrollmechanismen Geld auszugeben, die über die Güter wachen, auch Spendensiegel bleiben wichtig!!
Infos aller Art dazu:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681906,00.html
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,682206,00.html
http://derstandard.at/1267743452831/Band-Aid-Gelder-fuer-Waffenkaeufe-abgezweigt
http://diepresse.com/home/leben/mensch/545555/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
http://www.sueddeutsche.de/politik/43/505245/text/
http://www.freitag.de/kultur/1009-ton-und-text-life-aid
http://www.n-tv.de/leute/Bob-Geldof-weist-Vorwuerfe-zurueck-article763880.html
http://www.wilsonsalmanac.com/images2/jul13_liveaid4.gif
Denn ist Geld im Spiel, erhöht sich die Gefahr größer, dass Menschen versuchen daran teilzuhaben, für die es nicht gedacht war.
Dies geschah nun sogar dem bekannten Projekt „Band Aid“, die bereits vor 20Jahren um die 100 Millionen Dollar für das damals von einer Dürre heimgesuchte Äthiopien über das legendäre Live-Aid-Konzert und verkaufte Platten einspielte.
Infos darüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Aid
Seit dem tritt Bob Geldof mit dem Projekt Band Aid immer wieder in Erscheinung und engagiert sich für Afrika, indem er auch andere Musiker zusammentrommelt. Ein Bericht der BBC über die Veruntreuung eines Teils des Geldes für Rebellen und deren Zwecke (ausgerechnet Waffen und Unterstützung anderer Rebellen) sorgten für Aufregung. Bisher ist unklar, was genau geschah.
Wie auch immer: es ist nach wie vor gut, vor Ort für Kontrollmechanismen Geld auszugeben, die über die Güter wachen, auch Spendensiegel bleiben wichtig!!
Infos aller Art dazu:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681906,00.html
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,682206,00.html
http://derstandard.at/1267743452831/Band-Aid-Gelder-fuer-Waffenkaeufe-abgezweigt
http://diepresse.com/home/leben/mensch/545555/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
http://www.sueddeutsche.de/politik/43/505245/text/
http://www.freitag.de/kultur/1009-ton-und-text-life-aid
http://www.n-tv.de/leute/Bob-Geldof-weist-Vorwuerfe-zurueck-article763880.html
http://www.wilsonsalmanac.com/images2/jul13_liveaid4.gif
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